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Current group: bln.politik.

Berlin die freie Stadt?

Berlin die freie Stadt?  
Plaetzchenwolf
 Re: Berlin die freie Stadt?  
Frank Lindner
 Re: Berlin die freie Stadt?  
Sven Konietzko
 Re: Berlin die freie Stadt?  
Mark
 Re: Berlin die freie Stadt?  
J. Behrendt
 Re: Berlin die freie Stadt?  
Mark
 Re: Berlin die freie Stadt?  
Dirk Moebius
 Re: Berlin die freie Stadt?  
Gebhardt
 Re: Berlin die freie Stadt?  
Mark
 Re: Berlin die freie Stadt?  
Harald M.
 Re: Berlin die freie Stadt?  
Gebhardt
 Re: Berlin die freie Stadt?  
Mark
 Re: Berlin die freie Stadt?  
Harald M.
 Re: Berlin die freie Stadt?  
Harald M.
 Re: Berlin die freie Stadt?  
Gebhardt
 Re: Berlin die freie Stadt?  
J. Behrendt
From:Plaetzchenwolf
Subject:Berlin die freie Stadt?
Date:Tue, 02 Nov 2004 12:09:42 +0100
Steht Berlin fuer "freie Stadt" oder eher fuer Untergang und Hochmut?
Waere nicht Bonn besser Bundesdeutsche Hauptstadt geblieben oder nach
der Wiedervereinigung geworden?
Wie seht ihr das?

--

www.plaetzchenwolf.de alte URL:
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From:Frank Lindner
Subject:Re: Berlin die freie Stadt?
Date:Fri, 10 Dec 2004 23:07:53 +0100

"Plaetzchenwolf" schrieb im Newsbeitrag
news:cm88qa$bgs$8@online.de...
> Steht Berlin fuer "freie Stadt" oder eher fuer Untergang und Hochmut?
> Waere nicht Bonn besser Bundesdeutsche Hauptstadt geblieben oder nach der
> Wiedervereinigung geworden?
> Wie seht ihr das?
>
> --

Wenn man die Berliner Beamten und Politiker für EUR 1,00 entsorgen könnte
und die Amerikaner wieder als Schutzmacht gewinnen würde, hätte Berlin eine
tolle Zukunft..
From:Sven Konietzko
Subject:Re: Berlin die freie Stadt?
Date:Tue, 02 Nov 2004 20:01:11 +0200
Hallo Wolf,

Plaetzchenwolf (Tue, 02 Nov 2004 13:09:42) schrieb
über "Berlin die freie Stadt?":


P> Steht Berlin fuer "freie Stadt" oder eher fuer Untergang und Hochmut?
P> Waere nicht Bonn besser Bundesdeutsche Hauptstadt geblieben oder nach
P> der Wiedervereinigung geworden? Wie seht ihr das?

Woher kommt dieser Unmut? Das klingt ja alles so negativ. Hast Du die
Hoffnung schon aufgegeben?

Ciao,
Sven Konietzko Tue, 02 Nov 2004 19:58:37 +0200
From:Mark
Subject:Re: Berlin die freie Stadt?
Date:Wed, 3 Nov 2004 17:57:27 +0100

"Plaetzchenwolf" schrieb im Newsbeitrag
news:cm88qa$bgs$8@online.de...
> Steht Berlin fuer "freie Stadt" oder eher fuer Untergang und Hochmut?
> Waere nicht Bonn besser Bundesdeutsche Hauptstadt geblieben oder nach der
> Wiedervereinigung geworden?
> Wie seht ihr das?

Falsche Fragestellung.
Die Vereinigung war der Grundfehler.
From:J. Behrendt
Subject:Re: Berlin die freie Stadt?
Date:Thu, 04 Nov 2004 09:19:58 +0100
Mark schrieb:
> "Plaetzchenwolf" schrieb im Newsbeitrag
> news:cm88qa$bgs$8@online.de...
>
>>Steht Berlin fuer "freie Stadt" oder eher fuer Untergang und Hochmut?
>>Waere nicht Bonn besser Bundesdeutsche Hauptstadt geblieben oder nach der
>>Wiedervereinigung geworden?
>>Wie seht ihr das?
>
>
> Falsche Fragestellung.
> Die Vereinigung war der Grundfehler.


Falsche Antwort.
Die Vereinigung war einfach unumgänglich und durch nichts verhinderbar.


jb


--
Demokratie ist tolerant gegen alle Möglichkeiten, muss aber gegen
Intoleranz selber intolerant werden können.
(Karl Jaspers, Die Atombombe und die Zukunft des Menschen)
From:Mark
Subject:Re: Berlin die freie Stadt?
Date:Thu, 4 Nov 2004 20:57:09 +0100

> Die Vereinigung war einfach unumgänglich und durch nichts verhinderbar.

Das denke ich nicht.
Es hätte sehr wohl die Möglichkeit einer Zwei-Staaten-Relation gegeben.
Sie ist durch den Kohl-Wahn und dem "Unbedingten" einfach gar nicht
diskutiert worden, sehr wohl aber von Krenz.

Und wir hätten sicherlich alle besser damit gelebt, sind doch durch
Kohl damit die Rentenkassen geplündert und eine MILLIARDE
DM verschossen worden.

Und nun haben wir das, was wir uns damit geholt haben.
From:Dirk Moebius
Subject:Re: Berlin die freie Stadt?
Date:05 Nov 2004 11:56:26 +0100
Mark writes:

>> Die Vereinigung war einfach unumgänglich und durch nichts verhinderbar.

> Das denke ich nicht.
> Es hätte sehr wohl die Möglichkeit einer Zwei-Staaten-Relation gegeben.

Dazu hätte die BRD lange vorher ihre Ein-Staaten-Politik aufgeben
müssen. Aber solange das nur eine theoretische Position war, war
es ja billig...

> Und nun haben wir das, was wir uns damit geholt haben.

Jepp.



Dirk
--

Das Leben ist zu kostbar, um es dem Schicksal zu überlassen.

Deus X. Machina, AKA Mac
From:Gebhardt
Subject:Re: Berlin die freie Stadt?
Date:Fri, 5 Nov 2004 12:50:37 +0100

"Mark" schrieb im Newsbeitrag
news:cme1in$2ll$05$1@news.t-online.com...
>
>> Die Vereinigung war einfach unumgänglich und durch nichts verhinderbar.
>
> Das denke ich nicht.
> Es hätte sehr wohl die Möglichkeit einer Zwei-Staaten-Relation gegeben.
> Sie ist durch den Kohl-Wahn und dem "Unbedingten" einfach gar nicht
> diskutiert worden, sehr wohl aber von Krenz.
>
> Und wir hätten sicherlich alle besser damit gelebt, sind doch durch
> Kohl damit die Rentenkassen geplündert und eine MILLIARDE
> DM verschossen worden.
>
> Und nun haben wir das, was wir uns damit geholt haben.
>
>
Im Staatsrecht und in der Staatslehre, vor allem im deutschen
Rechtsverständnis ist diese Position, die du vertritts, absolut unhaltbar

Angesichts der juristischen Folgen 2er Staaten, die Bundesrepublik als
Demokratie und die neue DDR als Demokratie, wäre eine friedliche und
schnelle Beendigung der Nachkriegszeit nicht möglich.

Davon abgesehen ein Volk das schon mehr als 800 Jahre in " einem Staat" oder
einem gemeinsamen Geflecht lebte ( vor 1871) läßt sich nicht teilen,
Zustände wie in der Biedermeierzeit wären die Folge, nationale Bestrebungen
würden enormen Aufwund bekommen, damit meine ich nicht den liberalen
Nationalismus der 1848er Revolution sondern der integrale Nationalismus
siehe dazu Hitler...
From:Mark
Subject:Re: Berlin die freie Stadt?
Date:Mon, 8 Nov 2004 14:09:00 +0100

"Gebhardt" schrieb im Newsbeitrag
news:cmfpe8$h7e$03$1@news.t-online.com...
> Im Staatsrecht und in der Staatslehre, vor allem im deutschen
> Rechtsverständnis ist diese Position, die du vertritts, absolut unhaltbar

Warum? Wo steht etwas dagegen im Staatsrecht? Es gab vorher auch schon
zwei Deutsche Staaten. Das war doch keine juristische Frage, sondern
ein Zustand.

> Angesichts der juristischen Folgen 2er Staaten, die Bundesrepublik als
> Demokratie und die neue DDR als Demokratie, wäre eine friedliche und
> schnelle Beendigung der Nachkriegszeit nicht möglich.

Warum nicht? Welche juristischen Folgen meinst Du denn? Ich kann diese
Zusammenhänge noch nicht sehen. Erläutere das doch einmal...

> Davon abgesehen ein Volk das schon mehr als 800 Jahre in " einem Staat"
> oder einem gemeinsamen Geflecht lebte ( vor 1871) läßt sich nicht teilen,
> Zustände wie in der Biedermeierzeit wären die Folge, nationale
> Bestrebungen würden enormen Aufwund bekommen, damit meine ich nicht den
> liberalen Nationalismus der 1848er Revolution sondern der integrale
> Nationalismus siehe dazu Hitler...

Ich meine auch keine Teilung. Auch mit zwei Deutschen Staaten und freier
Reise-
möglichkeit hätte es durchaus Chancen gegeben. Und dies auch friedlich.

Hitler? Du wirst sehen, was passiert, wenn wir wieder 10 oder 20 Millionen
Arbeitslose hier im Land haben.
Erinnere Dich an Weimar bitte. DAVOR muss man Angst haben, vor dem,
was die Politik heute entzündet.
From:Harald M.
Subject:Re: Berlin die freie Stadt?
Date:Fri, 19 Nov 2004 09:57:03 +0100


Mark schrieb:

> "Gebhardt" schrieb im Newsbeitrag
> news:cmfpe8$h7e$03$1@news.t-online.com...
>
>>Im Staatsrecht und in der Staatslehre, vor allem im deutschen
>>Rechtsverständnis ist diese Position, die du vertritts, absolut unhaltbar
>
>
> Warum? Wo steht etwas dagegen im Staatsrecht? Es gab vorher auch schon
> zwei Deutsche Staaten. Das war doch keine juristische Frage, sondern
> ein Zustand.
>
>
>>Angesichts der juristischen Folgen 2er Staaten, die Bundesrepublik als
>>Demokratie und die neue DDR als Demokratie, wäre eine friedliche und
>>schnelle Beendigung der Nachkriegszeit nicht möglich.
>
>
> Warum nicht? Welche juristischen Folgen meinst Du denn? Ich kann diese
> Zusammenhänge noch nicht sehen. Erläutere das doch einmal...
>
>
>>Davon abgesehen ein Volk das schon mehr als 800 Jahre in " einem Staat"
>>oder einem gemeinsamen Geflecht lebte ( vor 1871) läßt sich nicht teilen,
>>Zustände wie in der Biedermeierzeit wären die Folge, nationale
>>Bestrebungen würden enormen Aufwund bekommen, damit meine ich nicht den
>>liberalen Nationalismus der 1848er Revolution sondern der integrale
>>Nationalismus siehe dazu Hitler...
>
>
> Ich meine auch keine Teilung. Auch mit zwei Deutschen Staaten und freier
> Reise-
> möglichkeit hätte es durchaus Chancen gegeben. Und dies auch friedlich.
>
> Hitler? Du wirst sehen, was passiert, wenn wir wieder 10 oder 20 Millionen
> Arbeitslose hier im Land haben.
> Erinnere Dich an Weimar bitte. DAVOR muss man Angst haben, vor dem,
> was die Politik heute entzündet.
>
>
>


So sehe ich das auch- es sind fast nur noch "Russlanddeutsche" und
Zugewanderte an den Kassen und Theken, als Bedienungen und in der
Heilnachsorge eingesetzt- egal wo man hinkommt ueberall trifft man sie.
Die Aussage, dass hier keine Arbeitsplaetze weggenommen worden sind ist
eine ganz interessante Sache, die mir erst mal jemand erklaeren muss;
Evtl. verstehe ich und alle Menschen mit denen ich gesprochen habe es
nicht, sind wir zu dumm?
Arbeitlose aus anderen Laendern sollten nur begrenzte Zeit Gelder
erhalten und zudem muss ein Einwanderungsstopp ausgesprochen werden,
wollen wir nicht chaotische Zustaende riskieren.
Das muss allerdings nach freiheitlichen und auf dem Boden des
Grundgesetzes befindlichen Gesetzen geschehen.
Die Wiedervereinigung ist gelaufen- vorbei- aber sinniger waere Bonn als
symbolhafte Hauptstadt der BRD gewesen. Bonn stand fuer Aufschwung und
Frieden, fuer Rehabilitation des Volkes im Voelkerbund- waehrend Berlin
fuer Kriege und Hinterhalt, Kaiser- und Groeßenwahn stand und noch immer
steht.
Man sollte sogar noch weiter gehen:
Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen- so darf auch nie
wieder Berlin Hauptstadt werden!

Wir muessen uns auf die Werte besinnen, die unser Land in den 50igern
trieb- und ein wenig mehr auf uns stolz sein, damit die Ewiggestrigen
keine Chance haben neuen Boden zu finden.
Packen wirs an- aber diesmal mit Vernunft und Sparsamkeit, die Oben
zuerst anfangen muss!
(Keine sinnlosen Geschenke ins Ausland, keine Auslandseinsaetze, keine
Entwicklungshilfe an Laender, in denen sich nichts entwickelt)

--
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From:Gebhardt
Subject:Re: Berlin die freie Stadt?
Date:Fri, 19 Nov 2004 13:02:48 +0100

"Harald M." schrieb im Newsbeitrag
news:cnkceo$84i$1@online.de...
>
>
> Mark schrieb:
>
>> "Gebhardt" schrieb im Newsbeitrag
>> news:cmfpe8$h7e$03$1@news.t-online.com...
>>
>>>Im Staatsrecht und in der Staatslehre, vor allem im deutschen
>>>Rechtsverständnis ist diese Position, die du vertritts, absolut unhaltbar
>>
>>
>> Warum? Wo steht etwas dagegen im Staatsrecht? Es gab vorher auch schon
>> zwei Deutsche Staaten. Das war doch keine juristische Frage, sondern
>> ein Zustand.
>>
>>
>>>Angesichts der juristischen Folgen 2er Staaten, die Bundesrepublik als
>>>Demokratie und die neue DDR als Demokratie, wäre eine friedliche und
>>>schnelle Beendigung der Nachkriegszeit nicht möglich.
>>
>>
>> Warum nicht? Welche juristischen Folgen meinst Du denn? Ich kann diese
>> Zusammenhänge noch nicht sehen. Erläutere das doch einmal...
>>
>>
>>>Davon abgesehen ein Volk das schon mehr als 800 Jahre in " einem Staat"
>>>oder einem gemeinsamen Geflecht lebte ( vor 1871) läßt sich nicht teilen,
>>>Zustände wie in der Biedermeierzeit wären die Folge, nationale
>>>Bestrebungen würden enormen Aufwund bekommen, damit meine ich nicht den
>>>liberalen Nationalismus der 1848er Revolution sondern der integrale
>>>Nationalismus siehe dazu Hitler...
>>
>>
>> Ich meine auch keine Teilung. Auch mit zwei Deutschen Staaten und freier
>> Reise-
>> möglichkeit hätte es durchaus Chancen gegeben. Und dies auch friedlich.
>>
>> Hitler? Du wirst sehen, was passiert, wenn wir wieder 10 oder 20
>> Millionen
>> Arbeitslose hier im Land haben.
>> Erinnere Dich an Weimar bitte. DAVOR muss man Angst haben, vor dem,
>> was die Politik heute entzündet.
>>
>>
>>
>
>
> So sehe ich das auch- es sind fast nur noch "Russlanddeutsche" und
> Zugewanderte an den Kassen und Theken, als Bedienungen und in der
> Heilnachsorge eingesetzt- egal wo man hinkommt ueberall trifft man sie.
> Die Aussage, dass hier keine Arbeitsplaetze weggenommen worden sind ist
> eine ganz interessante Sache, die mir erst mal jemand erklaeren muss;
> Evtl. verstehe ich und alle Menschen mit denen ich gesprochen habe es
> nicht, sind wir zu dumm?
> Arbeitlose aus anderen Laendern sollten nur begrenzte Zeit Gelder erhalten
> und zudem muss ein Einwanderungsstopp ausgesprochen werden, wollen wir
> nicht chaotische Zustaende riskieren.
> Das muss allerdings nach freiheitlichen und auf dem Boden des
> Grundgesetzes befindlichen Gesetzen geschehen.
> Die Wiedervereinigung ist gelaufen- vorbei- aber sinniger waere Bonn als
> symbolhafte Hauptstadt der BRD gewesen. Bonn stand fuer Aufschwung und
> Frieden, fuer Rehabilitation des Volkes im Voelkerbund- waehrend Berlin
> fuer Kriege und Hinterhalt, Kaiser- und Groeßenwahn stand und noch immer
> steht.
> Man sollte sogar noch weiter gehen:
> Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen- so darf auch nie
> wieder Berlin Hauptstadt werden!
>
> Wir muessen uns auf die Werte besinnen, die unser Land in den 50igern
> trieb- und ein wenig mehr auf uns stolz sein, damit die Ewiggestrigen
> keine Chance haben neuen Boden zu finden.
> Packen wirs an- aber diesmal mit Vernunft und Sparsamkeit, die Oben zuerst
> anfangen muss!
> (Keine sinnlosen Geschenke ins Ausland, keine Auslandseinsaetze, keine
> Entwicklungshilfe an Laender, in denen sich nichts entwickelt)
>
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reine Stammtischmentalität...
mann sollte doch bitte schön Hintergrundwissen besitzen.. um argumentieren
zu können.
Behaupten kann jeder...
From:Mark
Subject:Re: Berlin die freie Stadt?
Date:Sat, 20 Nov 2004 01:35:29 +0100

"Gebhardt" schrieb im Newsbeitrag
news:cnkndb$r9d$00$1@news.t-online.com...

> reine Stammtischmentalität...
> mann sollte doch bitte schön Hintergrundwissen besitzen.. um argumentieren
> zu können.
> Behaupten kann jeder...

Nun ja, meine Fragen hast Du noch nicht beantwortet.
Stattdessen ist es nun Stammtisch.

Nö, damit bin ich unzufrieden, es ist auch irgendwo
ein Totschlagargument und unsachlich.

Was passiert denn gerade in diesem Land?
Spaltung in arm und reich, der Mittelstand geht zur Hölle.
Der Staatsapparat ist aufgebläht, in keinem Land gibt es
so viele Gesetze, Erlassungen und ein Steuerrecht, was so
verwirrend ist wie unseres.
Der Staat ist zu teuer für das Volk. Er stellt nichts her,
inzwischen hat er damit zu tun, sich selbst zu verwalten.
Er trägt zum volkswirtschaftlichen Ertrag nichts bei, sondern
inzwischen behindert er. Manchmal mit dem Eindruck, es
sei gewollt. Man kann schon von Umweltfaschismus sprechen.

Wir haben einen Hampelmann als Finanzminister, einen
ex-Steineschmeisser als Aussenminister und einen Kanzler,
der augenscheinlich mehr Interesse für ein adoptiertes Kind
zeigt ( das er lt. Gesetz nie hätte haben dürfen), als für
volkswirtschaftliche Probleme.

Und? Erinnert das an etwas? Wälzen wir mal die Geschichts-
bücher.

Schon rein optisch: Man schaue sich mal das Kanzeramt an.
Und die Bauten drum herum. Das ist Grossmannssucht in
neuem Gewande. Geldverschwendung ohne Ende.
Pleiten Pech und Pannen. Chipfabrik Brandenburg,
Cargolifter, Toll Collect, Kohl plünderte die Rentenkassen
(über 1300 Milliarden ?!!!) - und nun wundert man sich.

Was macht der Staat? Steuern hoch, Abgaben hoch, Tabak,
Benzin, Umweltschutzauflagen, bis hin zu Parkzetteln usw. -
versucht man nun, den letzten Heller aus den Menschen
herauszukratzen. Und wen trifft es: Mütter, alleinstehend,
Kinder, sozial Schwache. Das ist wahre Sozialdemokratie.

Diäten erhöht man sich fleissig trotzdem. 9600 ? verdient
derzeit ein normaler Abgeordneter als "Stammgehalt."

Ja, weiter so. Schaffen wir schon.
Und in 40 Jahren haben wir wieder US Truppen im Land.
From:Harald M.
Subject:Re: Berlin die freie Stadt?
Date:Sat, 20 Nov 2004 07:12:43 +0100


Mark schrieb:

snip
>
> Ja, weiter so. Schaffen wir schon.
> Und in 40 Jahren haben wir wieder US Truppen im Land.
>
>

Wenn es bis dahin noch eine USA gibt!
Zur Zeit blaeht sie sich gerade auf und sucht nach Pfruenden ihren
Energiehunger zu decken...
Im Irak werden gerade alte Waffen "entsorgt" und Uranabfaelle in Form
von Munition.
Nebenbei faellt Oel an- welches sich die gierigen Englaender gleich
sichern wollen.
(Wir koennen es drehen und wenden- es wird immer staerker der Kampf um
Resourcen kommen- Ideologien und Religionen werden nur als Vorwand
gebraucht!)

Wenn Europa endlich zum Stillstand kommen wuerde und nicht wie ein
Flaechenbrand den ganzen Kontinent ueberziehen wuerde- koennte das
Schicksal eines wirklichen Brandes, der dann keine Nahrung mehr findet-
vermieden werden.

Die Tuerkei passt nun wirklich nicht in das europaeische Bild!
(Bei einigen Ostblockstaaten habe ich auch meine Zweifel, da sind die
Menschen aber wenigstens nicht so furchtbar fremd ...)


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Iam "maiores cadunt altis de
montibus umbrae" ut ait Vergilius noster,
"iam silescunt saltus silvaeque,
iam nebulae lacteae de faucibus surgunt"!
From:Harald M.
Subject:Re: Berlin die freie Stadt?
Date:Fri, 19 Nov 2004 14:53:07 +0100


Gebhardt schrieb:

snip
> reine Stammtischmentalität...
> mann sollte doch bitte schön Hintergrundwissen besitzen.. um argumentieren
> zu können.
> Behaupten kann jeder...
>
>

Du wirst es nicht glauben- ich bin schon seit Jahrzehnten auf keinem
Stammtisch mehr gewesen..
laufe aber mit sehenden Augen durch die Welt und hoere viel, lasse mich
nicht taeuschen!
Dieses "Stammtischargument" muesste jeder Politik ein Warnzeichen sein,
denn dort sitzen ja Mitmenschen! Also handelt es sich eher um ein
Totschlagsargument von Alt68igern, die nur zerstoeren wollen was die
Nachkriegsgeneration aufgebaut hat.



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Iam "maiores cadunt altis de
montibus umbrae" ut ait Vergilius noster,
"iam silescunt saltus silvaeque,
iam nebulae lacteae de faucibus surgunt"!
From:Gebhardt
Subject:Re: Berlin die freie Stadt?
Date:Fri, 19 Nov 2004 18:42:26 +0100

"Harald M." schrieb im Newsbeitrag
news:cnktpr$qeo$1@online.de...
>
>
> Gebhardt schrieb:
>
> snip
>> reine Stammtischmentalität...
>> mann sollte doch bitte schön Hintergrundwissen besitzen.. um
>> argumentieren zu können.
>> Behaupten kann jeder...
>
> Du wirst es nicht glauben- ich bin schon seit Jahrzehnten auf keinem
> Stammtisch mehr gewesen..
> laufe aber mit sehenden Augen durch die Welt und hoere viel, lasse mich
> nicht taeuschen!
> Dieses "Stammtischargument" muesste jeder Politik ein Warnzeichen sein,
> denn dort sitzen ja Mitmenschen! Also handelt es sich eher um ein
> Totschlagsargument von Alt68igern, die nur zerstoeren wollen was die
> Nachkriegsgeneration aufgebaut hat.
>
>
>
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> Iam "maiores cadunt altis de
> montibus umbrae" ut ait Vergilius noster,
> "iam silescunt saltus silvaeque,
> iam nebulae lacteae de faucibus surgunt"!
>
>

nach dem Krieg aufgebaut?

aus materiellen Gesichtspunkten wurde vieles aufgebaut, der Rest blieb auf
der Strecke.. in den 50er Jahren wurde der Grundstein für die Rente gelegt,
obwohl man genau wußte wie es in 50 Jahren aussehen wird.

Die Nachkriegszeit hat alles vor 1919 negiert.
Man müsste glauben das sich deutsche Geschichte nur von 1919 bis jetzt
definieren läßt.
Die Frage lautet doch eher ... wie kann man dieses kranke Selbstbewußtsein
der Nachkriegszeit durch ein "deutsches" Selbstbewußtsein ersetzen. Klar
ist das sich alle staatlichen und nationalen Bestrebungen lediglich an den
Konsequenzen des 2. Weltkrieges meßen lassen wollten. Da wird leicht
liberaler mit integralem Nationalismus gleichgestellt...
Und jetzt fang nicht an mir zu erzählen in der Friede Freude Eierkuchen
Mentalität vom Deutschen solle nur Frieden ausgehen..., die Mentalität des
ewig bösen Deutschen haben so viele Menschen in diesem Land satt.
Selbst das Besinnen auf die Grundwerte der 1848er Revolution oder der
nationalen Bestrebungen (Hambach) etc. wird auf die "demokratischen" Dogmen
der Nachkriegszeit beschränkt
From:J. Behrendt
Subject:Re: Berlin die freie Stadt?
Date:Fri, 19 Nov 2004 16:22:49 +0100
Harald M. schrieb:

>
> Dieses "Stammtischargument" muesste jeder Politik ein Warnzeichen sein,
> denn dort sitzen ja Mitmenschen! Also handelt es sich eher um ein
> Totschlagsargument von Alt68igern, die nur zerstoeren wollen was die
> Nachkriegsgeneration aufgebaut hat.

Macht kaputt was euch kaputt macht!
Für den Sieg im Volkstanz!


meff
jb



--
Demokratie ist tolerant gegen alle Möglichkeiten, muss aber gegen
Intoleranz selber intolerant werden können.
(Karl Jaspers, Die Atombombe und die Zukunft des Menschen)
   

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