 | | From: | Ralph Dormann | | Subject: | Bildet Martin Fürst schon Reserven? ;) | | Date: | Sun, 19 Dec 2004 23:50:50 +0100 |
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 | "Über eine Milliarde Dollar für Spam-Geschädigten in USA Ein US-Unternehmer hat wegen des Schadens durch Millionen so genannter Spam-E-Mails von einem Gericht im Bundesstaat Iowa 1,08 Milliarden Dollar zugesprochen bekommen."
-- Gruss, Ralph Dormann
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 | | From: | Patrick Kormann | | Subject: | Re: Bildet Martin Fürst_schon_Reserven?_ | | Date: | Mon, 20 Dec 2004 01:51:28 +0100 |
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 | Ralph Dormann schrieb: > "Über eine Milliarde Dollar für Spam-Geschädigten in USA > Ein US-Unternehmer hat wegen des Schadens durch Millionen so genannter > Spam-E-Mails von einem Gericht im Bundesstaat Iowa 1,08 Milliarden Dollar > zugesprochen bekommen."
Witzig nur, dass einmal von 'Strafe zahlen' und dann wieder von 'zugesprochen' die Rede ist. Strafen gehen normalerweise eigentlich eher an den Staat...
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 | | From: | Roman Racine | | Subject: | Re: Bildet Martin Fürst schon Reserven? ;) | | Date: | Mon, 20 Dec 2004 07:03:35 +0100 |
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 | Patrick Kormann schrieb:
> Witzig nur, dass einmal von 'Strafe zahlen' und dann wieder von > 'zugesprochen' die Rede ist. Strafen gehen normalerweise eigentlich eher > an den Staat...
In den USA gibt es das Instrument des "Strafschadenersatzes" ("punitive damages"). Dabei wird eine über den Schadenersatz herausgehende Strafe ebenfalls dem Kläger zugesprochen. Die Strafe bemisst sich dabei an der Leistungsfähigkeit des Beklagten, sie soll so hoch sein, dass es ihn in einer Art trifft, die seinem Verschulden angemessen ist. Deshalb blechen Grosskonzerne für Bagatellfälle in den USA auch schnell mal Millionensummen, ein reiner Ersatz des Schadens würde sie nämlich kaum treffen. Deshalb sind die Schadenersatzsummen zwischen den USA und der Schweiz auch nicht vergleichbar.
Gruss
Roman
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