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 | | From: | Neuesimnetz | | Subject: | =?ISO-8859-1?B?YvxjaGVyIHNjaHJlaWJlbi4uLj8=?= | | Date: | 04 Jul 2004 20:16:51 GMT |
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 | würde gern mehr über "das schreiben von büchern" erfahren... wie werden kontakte zu verlegern hergestellt? wer hat schon bücher mit erfolg (wie immer dieser definiert wird) veröffentlicht? es gibt ja sicher eine menge infos, die hierbei zu berücksichtigen sind... danke norbert
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 | | From: | Michael Suhr | | Subject: | Re: bücher schreiben...? | | Date: | Mon, 11 Oct 2004 17:05:32 +0200 |
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 | Hallo Norbert,
auch sehr informativ ist das Buch "Mini - Verlag" von Manfred Plinke. Habe gut gebrauchen können :-)
Schönen Gruss
Michael
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 | | From: | Bonnie | | Subject: | Re: bücher_schreiben...? | | Date: | Fri, 06 Aug 2004 21:04:56 +0200 |
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 | Hi Norbert,
ja also... Im letzten Monat ist tatsächlich ein Buch von mir veröffentlicht worden, sind auch schon einige Hundert Exemplare verkauft. Ob das nun erfolgreich ist - es wird sich zeigen.
Zu allererst: such Dir etwa zehn bis 30 Verlage raus, bei welchen Du Dir vorstellen könntest, daß Dein Buch da ins Programm passen könnte. Laß Dich im Zweifelsfall in einer großen Buchhandlung wie z.B. Weiland in der entsprechenden Abteilung beraten, die Verkäuferinnen sind oft sowohl informiert als auch willens, sich mit "echten Autoren" auseinanderzusetzen.
Wenn Du nun Deine Verlagsliste hast, brauchst Du noch die entsprechenden Anschriften und (wichtig!) die Ansprechpartner. Wenn man einfach nur "Lektorat" draufschreibt, kommt das Manuskript auf einen großen Stapel oder landet gleich ungelesen im Altpapier, je nah Größe des Verlags.
Apropos Manuskript: Am allerbesten ist es, vorab mit dem Verlag, möglichst mit dem Lektorat zu telefonieren. Bei manchen Verlagen wird man nicht direkt durchgestellt, in solchem Fall aber zumindest den Namen des Lektors, sowie die bevorzugte Zuschriftenform (dazu gleich mehr) erfragen. Im Optimalfall aber erwischt man den Lektor selbst und der möchte dann meist ein Exposé zugeschickt bekommen. In seltenen Fällen wollen die ganze Manuskripte haben!!!
Ein Exposé ist, wie der Name schon sagt, ein Auszug - Du machst also Werbung für Dein Buch. Persönliches Anschreiben, Autorenvorstellung mit Photo (und kurzem Lebenslauf wenn gewünscht), Zusammenfassung, Probekapitel. Das ganze möglichst kurz und prägnant, ohne viel Geschwafel, die Leute haben auch keine Zeit. Im Internet (z.B. http://www.federkiel2000.de/frametest.htm) gibt es eine Reihe guter Tips, wie man ein Exposé am besten an den Verlag bringt, mit der eben dargestellten Methode hatte ich bislang Erfolg.
Zur Zuschriftenform: manche Verlage möchten alles gemailt, andere in ausgedruckter Form. Also vorher anrufen. In jedem Fall gilt: gut lesbare, nicht ausgefallene Schriftart (am besten Arial), 12Punkt, 1,5 oder 2 Zeilen Abstand.
So, nun hat man alles zusammen im Umschlag stecken, bringt das gute Stück in 20-facher Ausführung in jeweils gewünschter Aufmachung zur Post - ein Tip: Auf den A4-Umschlag (Manuskripte/Exposés NICHT knicken!!!) ein Schlagwort schreiben (nicht ZU erschlagend, aber gut sichtbar), an das sich der Lektor noch vom Telefonat erinnert! Das macht den Umschlag interessanter und so kommt das Manuskript oben auf den Schreibtisch oder wird gleich geöffnet...
Und dann... Viel Glück!
Ach ja, nicht von den 19 oder gar 20 Absagen deprimieren lassen. Oftmals finden sich noch andere Verlage, die zufällig grade genau den Bereich ausbauen oder ähnliches. Immer wieder mal versuchen. Und vor allem alles abheften, auch die Absagen! Dann kann man sich später immer noch einmal darauf beziehen, daß denen ja schon einmal ein (anderes= Manuskript vorgelegen hat. Interessant ist es manchmal auch, mit dem Lektor noch einmal zu telefonieren und zu (nett!!!) fragen, woran GENAU es lag, daß das Buch nicht genommen wurde. Oft bekommt man dann sehr konstruktive Kritik.
Norbert, ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg bei der Verlagssuche - ich werde demnächst auch wieder damit anfangen, habe auch schon wieder einige Manuskripte liegen...
Liebe Grüße, Bonnie
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