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Plattengroesse

Plattengroesse  
Sabine Baer
 Re: Plattengroesse  
Stefan Zeidler
 Re: Plattengroesse  
Sabine Baer
 Re: Plattengroesse  
Juergen Pfann
 Re: Plattengroesse  
Sabine Baer
 Re: Plattengroesse  
Juergen Pfann
 Re: Plattengroesse  
Sabine Baer
 Re: Plattengroesse  
Sabine Baer
 Re: Plattengroesse  
Juergen Pfann
From:Sabine Baer
Subject:Plattengroesse
Date:Sat, 1 Jan 2005 14:43:12 +0100
Hallo und ein Gutes Neues Jahr!

Ja schon wieder ich - ich glaub', ich bin zu bloed zum Milchholen.

Wie gross ist meine Festplatte?

BIOS sagt:

SIZE CYLS HEAD PRECOMP LANDZ SECTOR MODE
40981 MB 19618 16 0 19618 255 ON


fdisk /dev/hda sagt:

Disk /dev/hda: 255 heads, 63 sectors, 4982 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 bytes

Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/hda1 1 261 2096451 6 FAT16
/dev/hda2 * 262 325 514080 83 Linux
/dev/hda3 326 708 3076447+ 83 Linux
/dev/hda4 709 3258 20482875 5 Extended
/dev/hda5 709 725 136521 82 Linux swap
/dev/hda6 726 742 136521 82 Linux swap
/dev/hda7 743 1252 4096543+ 83 Linux

df -h sagt (wenn ich /dev/hda1 mounte):

Filesystem Size Used Avail Use% Mounted on
/dev/hda3 2.9G 2.6G 210M 93% /
/dev/hda2 486M 16M 445M 4% /boot
none 85M 0 85M 0% /dev/shm
/dev/hda7 3.8G 3.2G 496M 87% /usr
/dev/hda1 2.0G 494M 1.5G 25% /mnt/windows

Ich kriege noch eine Partition /dev/hda8 unter, die hat dann mit df -h
eine Groesse von 3.4G.

Wie gross ist die Platte denn nun? Wie gesagt, ich scheine zu bloed
zum Milchholen.

~40G oder ~20G oder ~10G oder vielleicht 12.5G?

Und wenn tatsaechlich noch nennenswert ungenutzter Platz drauf sein
sollte - wie komme ich dann daran?

Sabine

--
Good fences make good neighbours. (N.N.)
From:Stefan Zeidler
Subject:Re: Plattengroesse
Date:Sun, 02 Jan 2005 18:12:37 +0100
Hallo!

Sabine Baer schrieb:
> SIZE CYLS HEAD PRECOMP LANDZ SECTOR MODE
> 40981 MB 19618 16 0 19618 255 ON

....na, dann wird die Platte wohl 40 GB groß sein... :-)

> Device Boot Start End Blocks Id System
> /dev/hda1 1 261 2096451 6 FAT16
> /dev/hda2 * 262 325 514080 83 Linux
> /dev/hda3 326 708 3076447+ 83 Linux
> /dev/hda4 709 3258 20482875 5 Extended
> /dev/hda5 709 725 136521 82 Linux swap
> /dev/hda6 726 742 136521 82 Linux swap
> /dev/hda7 743 1252 4096543+ 83 Linux

....das sind nur die verschiedenen Partitionen (wie Kuchenstücke bei der
Hochzeitstorte). Dabei muss man ja nicht immer die ganze Torte
aufschneiden. Also kann es sein, dass noch ungenutzer Platz vorhanden
ist (zähle mal die BLOCKS zusammen).

Schau dir mal das Programm fdisk an. ZB

fdisk /dev/hda

Ich glaube mit dem Kommando "h" bekommst du Hilfe. Wichtig in dieser
Stelle ist - glaube ich - "p" zum Anzeigen der Partitionstabelle.

Wenn du Kommandozeilenprogramme nicht magst, gibt es unter KDE auf ein
Programm, zB qtparted oder ähnlich.

BTW: warum zwei mal "Linux swap"? Einmal reicht (auch für mehrere
Linuxinstallationen).

Ade, STEFAN.
From:Sabine Baer
Subject:Re: Plattengroesse
Date:Sun, 2 Jan 2005 18:40:56 +0100
On Sun, 02 Jan 2005 18:12:37 +0100, Stefan Zeidler wrote:

[BIOS]

> ...na, dann wird die Platte wohl 40 GB groß sein... :-)

Schoen.

[fdisk /dev/hda]

> Schau dir mal das Programm fdisk an. ZB

Das, was ich kopiert hatte, war doch das Ergebnis eines fdisk
/dev/hda- Ausdrucks der Partition Table.

> Ich glaube mit dem Kommando "h" bekommst du Hilfe. Wichtig in dieser

"m"

> Stelle ist - glaube ich - "p" zum Anzeigen der Partitionstabelle.
>
> Wenn du Kommandozeilenprogramme nicht magst, gibt es unter KDE auf ein
> Programm, zB qtparted oder ähnlich.

Oh, mag ich durchaus.

> BTW: warum zwei mal "Linux swap"? Einmal reicht (auch für mehrere
> Linuxinstallationen).

Sind halt jetzt zwei, habe ich aus irgendeinem vergessenen grund mal
so angelegt.

Wie komme ich denn nun an die moeglicherweise noch ueberhaupt nicht
genutzten 20M Plattenplatz dran?

Danke einstweilen.

Sabine

--
Good fences make good neighbours. (N.N.)
From:Juergen Pfann
Subject:Re: Plattengroesse
Date:Mon, 03 Jan 2005 04:38:45 +0100
Sabine Baer wrote:
> On Sun, 02 Jan 2005 18:12:37 +0100, Stefan Zeidler wrote:
>
> [BIOS]
>
>
>>...na, dann wird die Platte wohl 40 GB groß sein... :-)
>
>
> Schoen.
> (...)
>
> Wie komme ich denn nun an die moeglicherweise noch ueberhaupt nicht
> genutzten 20M Plattenplatz dran?
>

Du meintest wohl GB ;-)) - abgesehen davon sind es "nur" noch
13 - 14 GB:

>>fdisk /dev/hda sagt:
>>
>>Disk /dev/hda: 255 heads, 63 sectors, 4982 cylinders
^^^^
>>Units = cylinders of 16065 * 512 bytes
>>
>> Device Boot Start End Blocks Id System
>> /dev/hda1 1 261 2096451 6 FAT16
>> /dev/hda2 * 262 325 514080 83 Linux
>> /dev/hda3 326 708 3076447+ 83 Linux
>> /dev/hda4 709 3258 20482875 5 Extended
^^^^
Also ca. 26 GB eingeteilt, 14 GB uneingeteilt.

>> /dev/hda5 709 725 136521 82 Linux swap
>> /dev/hda6 726 742 136521 82 Linux swap
>> /dev/hda7 743 1252 4096543+ 83 Linux

Von 20 GB der erweiterten Part. hda4 bislang ca. 16 GB nicht
genutzt.

Aber -hüstel- das wird schwierig...

Denn schau Dir 'mal die markierten abweichenden Zylinderzahlen an,
sowie die Numerierung der Partitionen.
Du hast also bereits alle *maximal* möglichen 4 Slots für primäre
Partitionen, nämlich hda1-hda4 belegt. hda4 ist eine erweiterte
Partition, die als _Container_ darin enthaltener "logischer"
Partitionen _insgesamt_ nur bis Zyl. 3258 reicht. 4982-3258=1624 Zyl.
( * ca. 8 MB, also rund 13 GB) sind also ohne _destruktive_ Änderung
zunächst überhaupt nicht weiter nutzbar :-(((.
[Während die ebenso bislang unbenutzten 2006 Zyl. (3258-1252), ca. 16 GB,
sehr wohl durch weitere "logische" Part. nutzbar wären.]

Zwar frage ich mich, wer oder was eine so reichlich unsinnige
Partitionierung "verbrochen" hat; andererseits hilft dieses
Wissen Dir zunächst nicht weiter...

Nun aber konkret: ich schlage als noch am wenigsten "invasives"
Ziel vor, hda1 bis hda3 so zu belassen, und die erweiterte Part.
hda4 bis zum "Ende" der Platte, also Zyl. 4982 zu "erweitern".
Ich setzte das "erweitern" hier in Gänsefüßchen, denn ich persönlich
halte von qtparted, Partition Magic & Co. eher wenig. GUI-Tools
wiegen den Anwender (hier eher [Hobby-?]Admin) in _trügerischer_
Sicherheit, das Editieren von Partitionen sei so einfach wie ein
Spaziergang.

Darum hier zunächst ***dick unterstrichen*** die Warnung: BACKUP,
BACKUP, BACKUP und noch einmal: BACKUP!!
Konkret: BACKUP _aller_ Dateisysteme, und zwar so, daß Du sie
auch RESTOREn kannst - im Falle der Win-Part. hda1, selbst wenn
es sich um FAT16 zu handeln scheint, vielleicht besser als Image.
[BTW: Falls auf dieser ein startbares System, z.B. MS-DOS 6.x
oder Win9x sitzt, sollte *diese Part.* besser das bootable-Flag
tragen; Linux selbst braucht ein solches nämlich nicht.]

Dann kannst Du evtl. den Versuch wagen, mit dem Part.-Editor Deiner Wahl
_nur die Ausdehnung_ von hda4 zu ändern - also die Angabe unter "End"
von 3258 auf 4982 zu erhöhen. Aber ich würde mich dabei auf den
_Verlust_ der logischen Part. hda5, hda6 & hda7 gedanklich
einstellen => Du ahnst es schon: BACKUP & RESTORE...
Ohne dgl. selbst gemacht zu haben, dennoch "aus dem Bauch"
meine Vermutung: Evtl. geht das ohnehin nur durch _Löschen und
Neuerstellen_ der erweiterten Part., was dann *unweigerlich*
den Verlust der jetzigen hda5-hda7 nach sich zieht :-(( => BACKUP...

Und, nochmals: Ich persönlich schätze die "herkömmliche" fdisk-Familie,
also nach Gusto fdisk, cfdisk oder sfdisk, letztlich als
"betriebssicherer" ein als GUI-Frontends. Aber man/frau sollte
sich immer des *hohen* Datenverlust-Risikos bewusst sein - unabhängig
von der Wahl des Partitionierungs-Werkzeugs.

HTH

Jürgen
From:Sabine Baer
Subject:Re: Plattengroesse
Date:Mon, 3 Jan 2005 14:10:50 +0100
On Mon, 03 Jan 2005 04:38:45 +0100, Juergen Pfann wrote:

>> Wie komme ich denn nun an die moeglicherweise noch ueberhaupt nicht
>> genutzten 20M Plattenplatz dran?
>>
>
> Du meintest wohl GB ;-)) - abgesehen davon sind es "nur" noch
> 13 - 14 GB:

Ja. Aber bei diesen Groessen wird mir sowieso nur noch schwindelig.
Obwohl das fuer heutige Verhaeltnisse ja auch eher eine Miniplatte
sein duerfte. Ich habe hier noch einen Rechner stehen, der hat eine
Festplatte (immerhinque, er hat eine) von 120M. Und was da mal drauf
war, lief auch prima.
Aber auch diese Rechnerei ist mir ja doch sehr fremd, mal ist 'kilo'
als 1000 zu verstehen, mal nicht, und die Umrechnerei ueberhaupt.

Naja, ich wollte kein Privatissimum in Plattenkunde.

>>>fdisk /dev/hda sagt:
>>>
>>>Disk /dev/hda: 255 heads, 63 sectors, 4982 cylinders
>>>Units = cylinders of 16065 * 512 bytes
>>> Device Boot Start End Blocks Id System
....
>>> /dev/hda4 709 3258 20482875 5 Extended
> ^^^^
> Also ca. 26 GB eingeteilt, 14 GB uneingeteilt.

....
>>> /dev/hda7 743 1252 4096543+ 83 Linux
>
> Von 20 GB der erweiterten Part. hda4 bislang ca. 16 GB nicht
> genutzt.

Ja, das kann ich bis hierhin nachvollziehen.

> Aber -hüstel- das wird schwierig...
>
> Denn schau Dir 'mal die markierten abweichenden Zylinderzahlen an,
> sowie die Numerierung der Partitionen.
> Du hast also bereits alle *maximal* möglichen 4 Slots für primäre
> Partitionen, nämlich hda1-hda4 belegt. hda4 ist eine erweiterte
> Partition, die als _Container_ darin enthaltener "logischer"
> Partitionen _insgesamt_ nur bis Zyl. 3258 reicht. 4982-3258=1624 Zyl.
> ( * ca. 8 MB, also rund 13 GB) sind also ohne _destruktive_ Änderung
> zunächst überhaupt nicht weiter nutzbar :-(((.

Jo, und um die gings mir in meiner Ausgangsfrage.

> [Während die ebenso bislang unbenutzten 2006 Zyl. (3258-1252), ca. 16 GB,
> sehr wohl durch weitere "logische" Part. nutzbar wären.]

Hier verstehe ich gar nichts mehr.
Ich habe jetzt eine /dev/hda8 angelegt, bis zum verfuegbaren Ende:

[root@amd plisch]# /sbin/fdisk /dev/hda
....
Device Boot Start End Blocks Id System
....
/dev/hda4 709 3258 20482875 5 Extended
/dev/hda5 709 725 136521 82 Linux swap
/dev/hda6 726 742 136521 82 Linux swap
/dev/hda7 743 1252 4096543+ 83 Linux
/dev/hda8 1253 3258 16113163+ 83 Linux

Ausser, dass ich nicht weiss, was die "+" bedeuten, scheint es ja jetzt
zu stimmen.
/dev/hda8 ist also erheblich groesser als /dev/hda7.

Aber 'list extended partitions' gibt nun dieses:
Nr AF Hd Sec Cyl Hd Sec Cyl Start Size ID
4 00 0 1 708 254 63 1023 11374020 40965750 05
5 00 0 1 725 254 63 741 273105 273105 05
6 00 0 1 742 254 63 1023 546210 8193150 05
7 00 254 63 1023 254 63 1023 8739360 32226390 05
8 00 0 0 0 0 0 0 0 0 00

??? Was habe ich denn da (nicht) gemacht?

Und warum:
[root@amd root]# df -h /dev/hda{7,8}
Filesystem Size Used Avail Use% Mounted on
/dev/hda7 3.8G 3.2G 515M 87% /usr
/dev/hda8 3.4G 2.3G 1003M 70% /plisch

/dev/hda8 ist kleiner als /dev/hda7?

> Zwar frage ich mich, wer oder was eine so reichlich unsinnige
> Partitionierung "verbrochen" hat; andererseits hilft dieses
> Wissen Dir zunächst nicht weiter...

Ich war das :-\
Ich wollte wohl nicht den ganzen schoenen Plattenplatz 'verschleudern'
:-((

> Nun aber konkret: ich schlage als noch am wenigsten "invasives"
> Ziel vor, hda1 bis hda3 so zu belassen, und die erweiterte Part.
> hda4 bis zum "Ende" der Platte, also Zyl. 4982 zu "erweitern".
> Ich setzte das "erweitern" hier in Gänsefüßchen, denn ich persönlich

Tja, fdisk fragt mich nur, ob ich den _Anfang_ einer Partition
verlagern moechte, nicht nach dem Ende.

> halte von qtparted, Partition Magic & Co. eher wenig. GUI-Tools
> wiegen den Anwender (hier eher [Hobby-?]Admin) in _trügerischer_
> Sicherheit, das Editieren von Partitionen sei so einfach wie ein
> Spaziergang.

[/dev/hda[4-7] werden wohl draufgehen]

Na, /dev/hda7 ist /usr. Wenn das im Eimer ist, kann ich den Rest auch
opfern. Auf dem Rechner sind eigentlich keine Daten, in erster Linie
dient er dazu, eine manchmal noetige GUI zu haben. Mozilla und
AcrobatReader in erster Linie. Klappt aber immer weniger, weil, wenn
denn eine Website schon mal bewegte Bilder oder Toene anbietet, sind
sie doch nicht zu sehen, weil nichts richtig funktioniert und die
Installation einer neueren Version eines Programms immer oefter dazu
fuehrt, dass ich irgendwelchen obligatorischen Kram nicht oder nicht
aktuell habe. Es macht ueberhaupt keinen Spass mehr, mit diesem
Rechner irgendwas aufzurufen, weil es dauernd nicht klappt.

Aber GUI macht sowieso keinen Spass, das soll einfach funktionieren,
zum 'Spass haben' ist das alles viel zu unuebersichtlich fuer
unsereinen.

Es ist eine RedHat 7.2. Wie ich jetzt erst mitbekommen habe, gibt
es kein RedHat Linux mehr, jetzt gibts Fedora. Das war auch der Anlass
fuer das ganze Gemaere, was ich hier abziehe, ich wollte irgendwie den
noch freien Plattenplatz fuer Fedora nutzen koennen. Naja, jetzt habe
ich die 4 Disks auf /dev/hada8 und bin nicht schlauer als zuvor.

Sabine, etwas frustriert, aber nur ganz leicht

--
Good public health practice requires day-to-day vigilance, constant
and elevated funding, not a disease-of-the-week approach. (N.N.)
From:Juergen Pfann
Subject:Re: Plattengroesse
Date:Tue, 04 Jan 2005 05:39:17 +0100
Sabine Baer wrote:
> On Mon, 03 Jan 2005 04:38:45 +0100, Juergen Pfann wrote:
>
> Aber auch diese Rechnerei ist mir ja doch sehr fremd, mal ist 'kilo'
> als 1000 zu verstehen, mal nicht, und die Umrechnerei ueberhaupt.
>
> Naja, ich wollte kein Privatissimum in Plattenkunde.
>

OK, deshalb nur am Rande: Streng genommen schreibt das System der
SI-Einheiten bereits seit einiger Zeit vor, dass z.B. 1000 * 1000 * 1000
Bytes "GB" genannt werden sollen, während die auf dem binären System
basierenden Einheiten wie z.B. (2^10)^3 Bytes dann "GiB" wären.
Aber das setzt sich nur sehr langsam durch.

>
>>
>>Von 20 GB der erweiterten Part. hda4 bislang ca. 16 GB nicht
>>genutzt.
>
> Ja, das kann ich bis hierhin nachvollziehen.
> (...)
>
>>Du hast also bereits alle *maximal* möglichen 4 Slots für primäre
>>Partitionen, nämlich hda1-hda4 belegt. hda4 ist eine erweiterte
>>Partition, die als _Container_ darin enthaltener "logischer"
>>Partitionen _insgesamt_ nur bis Zyl. 3258 reicht. 4982-3258=1624 Zyl.
>>( * ca. 8 MB, also rund 13 GB) sind also ohne _destruktive_ Änderung
>>zunächst überhaupt nicht weiter nutzbar :-(((.
>
>
> Jo, und um die gings mir in meiner Ausgangsfrage.
>

Schon klar, aber vielleicht habe ich mich hier etwas unklar oder
mißverständlich ausgedrückt.
Die x86-Architektur, bzw. dessen BIOS, setzen für die Partitionierung
mehrere "harte" Limits, u. a.

1.) Es sind maximal 4 (vier) "primäre" Part. in der Part.-Tabelle
eintragbar; 4 * 16 Bytes je Eintrag.
Diese werden in Linux z.B. auf der 1.ATA-Platte als hda1...hda4
benannt.

2.) Genau 1 (eine) dieser Einträge kann/darf eine "erweiterte"
Partition mit dem speziellen Part.-Typ/-ID 05 sein. Diese erweiterte
Partition kann dann ihrerseits theoretisch beliebig viele Unter-
Partitionen, genannt "logische" Part., bzw. "logische Laufwerke"
in MS-DOS-Speak, enthalten.
Die logischen Part. werden in Linux mit den Gerätedateien
(z.B.) hda5, hda6, ... angesprochen.

Diese Voraussetzungen liegen in Deinem Falle nun bereits vor;
m.a.W: nach herkömmlichem Vorgehen kann _einzig_ ein Löschen der
erweiterten Part. hda4, und schließlich ein Neuerstellen derselben
bis zum Plattenende, hier also Zyl. 709 - 4982, den Rest von ca.
35 GB mit neuen logischen Part. erschließen.

Dieses bedeutet aber - ich kann es nicht oft genug wiederholen -
den _zwangsweisen_ Verlust der "alten" logischen Part., mitsamt
der Daten auf ihnen!!

Denn die neu erstellte "neue" hda4 erscheint zunächst "leer",
es sind zunächst keine logischen Part. definiert.

Wenn Du jetzt sehr mutig bist UND sowieso ein BACKUP gemacht hast,
kannst Du anschließend versuchen, hda5, hda6 und hda7 wieder
_exakt_ so zu definieren, d.h. mit ihren "Start" und "End"
Zylinder-Werten, wie sie vorher definiert waren - Du hattest
die Daten ja notiert/ausgedruckt, nicht wahr? ;-))

[Falls nicht, hier noch einmal wiedergegeben:]
/dev/hda5 709 725 136521 82 Linux swap
/dev/hda6 726 742 136521 82 Linux swap
/dev/hda7 743 1252 4096543+ 83 Linux
^^^ ^^^^

_Maßgeblich_ sind hier die Werte in Zylindern, auch deshalb bevorzuge
ich das herkömmliche "fdisk", da es per Voreinstellung die Zyl.-Einheiten
anzeigt.

Mit _viel_ Glück kannst Du die Swap-Part. sowie die Daten-Part. hda7
anschließend mounten, als sei nichts gewesen. Aber _garantieren_
kann ich Dir das nicht.

Die weiteren logischen Part. mit ca. 30 GB kannst Du dann nach Gusto
definieren.

>
>>[Während die ebenso bislang unbenutzten 2006 Zyl. (3258-1252), ca. 16 GB,
>> sehr wohl durch weitere "logische" Part. nutzbar wären.]
>
>
> Hier verstehe ich gar nichts mehr.
> Ich habe jetzt eine /dev/hda8 angelegt, bis zum verfuegbaren Ende:
>
> [root@amd plisch]# /sbin/fdisk /dev/hda
> ...
> Device Boot Start End Blocks Id System
> ...
> /dev/hda4 709 3258 20482875 5 Extended
> /dev/hda5 709 725 136521 82 Linux swap
> /dev/hda6 726 742 136521 82 Linux swap
> /dev/hda7 743 1252 4096543+ 83 Linux
> /dev/hda8 1253 3258 16113163+ 83 Linux
>
> Ausser, dass ich nicht weiss, was die "+" bedeuten, scheint es ja jetzt
> zu stimmen.

Ja, sieht ganz so aus IMHO...
Stimmt, das "+" ist auch in der manpage nicht erklaert. Es bedeutet
"hier kommen (meist am Anfang der Part.) unbenutzte Sektoren vor",
wg. der Ausrichtung auf Zyl.-Grenzen. Das ist aber meist irrelevant.

> /dev/hda8 ist also erheblich groesser als /dev/hda7.
>
> Aber 'list extended partitions' gibt nun dieses:
> Nr AF Hd Sec Cyl Hd Sec Cyl Start Size ID
> 4 00 0 1 708 254 63 1023 11374020 40965750 05
> 5 00 0 1 725 254 63 741 273105 273105 05
> 6 00 0 1 742 254 63 1023 546210 8193150 05
> 7 00 254 63 1023 254 63 1023 8739360 32226390 05
> 8 00 0 0 0 0 0 0 0 0 00
>
> ??? Was habe ich denn da (nicht) gemacht?
>

Mehr Selbstvertrauen, bitte, Sabine... Im Ernst, diese Darstellung
ist korrekt, und hängt mit der Verkettung der logischen Part.
innerhalb der erweiterten Part. zusammen. Die Nullen im letzten
Eintrag bedeuten letztlich "dies ist die letzte Part.; es folgen
keine weiteren logischen Part."

> Und warum:
> [root@amd root]# df -h /dev/hda{7,8}
> Filesystem Size Used Avail Use% Mounted on
> /dev/hda7 3.8G 3.2G 515M 87% /usr
> /dev/hda8 3.4G 2.3G 1003M 70% /plisch
>
> /dev/hda8 ist kleiner als /dev/hda7?
>

Mindestens 2 Fragen hierzu:
1. Du hast ein Dateisystem auf /dev/hda8 erstellt ("mkfs.")
und dieses dann gemountet, nehme ich an? Auffälligkeiten bei erstem
und/oder zweitem Vorgang? Was gibt "mount" ohne Parameter aus?

2. Hast Du seit der Neu-Partitionierung/-Formatierung/-Mounten
Deinen Rechner neu gestartet? - Die geänderte Part.-tabelle
einer Platte, von der mindestens 1 (eine) Part. aktuell gemountet
ist, - was ja bei einem System mit genau einer HD *regelmäßig*
vorkommt ;-)) - _kann_ der Linuxkernel nämlich erst beim Reboot
neu einlesen. Bis dahin sind seine Angaben schlicht unzuverlässig.
[Oder soll ich gar sagen, blödsinnig?]

"fdisk" gibt zwar eine entspr. Warnung aus, *zwingt* den Admin
aber - im Ggs. zu MS-DOS - nicht zu einem Reboot.
Dennoch sollte man diesen IMHO hier sinnvollerweise anschliessen.
[Oder alternativ die Partitionierung durch ein System vornehemen,
das von CD/Floppy gestartet war. Dann besteht diese Einschränkung
nicht - sofern man nicht wiederum eine Swap-Part. von dieser
HD einbindet...]

Ein möglicher Gegencheck wäre BTW u.a. "fdisk -s /dev/hda8", was
bei mir die richtige Partitionsgröße angibt - natürlich im Ggs. zu
"df" unabhängig davon, ob die betr. Part. aktuell gemountet ist
oder nicht.

>
> Tja, fdisk fragt mich nur, ob ich den _Anfang_ einer Partition
> verlagern moechte, nicht nach dem Ende.
>

Hier müssen wir einfach so exakt wie möglich sein. Das "klassische"
fdisk, also das Konsolentool mit dem Prompt "Command (m for help):",
das 1-buchstabige Befehle erwartet, kennt gar keinen Befehl, Part.
wie auch immer zu "verlagern". Hier kannst Du Part. lediglich
anzeigen, löschen und neu erstellen.
Erst bei letzterem Vorgang wirst Du zunächst nach Start-, dann
nach dem End-Zylinder gefragt.

Auch die curses-Variante "cfdisk" bietet keinen solchen Befehl.
Du meinst offensichtlich ein anderes Tool, z.B. qtparted?

Aber wie auch immer: Sobald Du erkennst, dass die letztlich
gewünschte Änderung, nämlich die "nicht-destruktive" Ausdehnung
der _erweiterten_ Part. bis ans Plattenende, mit dem Werkzeug
Deiner Wahl nicht möglich ist - was ich ohnehin bezweifle -,
solltest Du die *destruktive* Vorgehensweise, wie oben angedeutet,
in Betracht ziehen.
Diese ist IMHO sicherer - wohlgemerkt, in dem Sinne, im Ergebnis
eine korrekte Part.-tabelle zu erhalten, die frei von Seiteneffekten
ist, nicht jedoch im Sinne der Sicherheit der aktuellen Daten /
Dateisysteme...

>
>
> [/dev/hda[4-7] werden wohl draufgehen]
>
> aktuell habe. Es macht ueberhaupt keinen Spass mehr, mit diesem
> Rechner irgendwas aufzurufen, weil es dauernd nicht klappt.
>

Die Entscheidung liegt natuerlich bei Dir, Sabine. Wenn Du z.B. ohnehin
bald eine Neuinstallation eines aktuellen Systems planst, steht es
Dir frei, z.B. mit einer Knoppix- oder sonstiger Rescue-/Install.-CD die
Platte "sauber" und korrekt sowie vollständig ;-)) neu
einzuteilen.
Inwieweit dabei bestehende Dateisysteme "draufgehen", oder doch
mittels BACKUP & RESTORE erhalten bleiben, bleibt Dir natürlich
ebenso überlassen.

> Aber GUI macht sowieso keinen Spass, das soll einfach funktionieren,
> zum 'Spass haben' ist das alles viel zu unuebersichtlich fuer
> unsereinen.
>
> Es ist eine RedHat 7.2. Wie ich jetzt erst mitbekommen habe, gibt
> es kein RedHat Linux mehr, jetzt gibts Fedora. Das war auch der Anlass
> fuer das ganze Gemaere, was ich hier abziehe, ich wollte irgendwie den
> noch freien Plattenplatz fuer Fedora nutzen koennen. Naja, jetzt habe
> ich die 4 Disks auf /dev/hada8 und bin nicht schlauer als zuvor.
>

Hmm, FC3 kenne ich (noch) nicht - aber bei FC2 kann man sehr wohl und
nach wie vor im Verlauf der Installation die Platten auch manuell
so neu partitionieren wie gewünscht. So gesehen erübrigt sich ein
zusätzlicher Lauf z.B. eines Knoppix o. ä.

> Sabine, etwas frustriert, aber nur ganz leicht
>

Das freut mich :-((. Zugegeben, die Lernkurve bei Linux ist recht
steil, aber es lohnt sich IMHO.
Andersherum betrachtet, ist das Thema Partitionierung selbst nicht
unbedingt Linux-spezifisch; hier gibt die x86-PC-Architektur ja
die Konzepte vor. Dummerweise ist das ein Bereich, in dem
Anwender-Freundlichkeit nicht das primäre Ziel sein *kann*; das
ist nun wirklich in 1. Linie eine _Administrations_-Aufgabe, wo
schnell totaler Datenverlust drohen kann, wenn man nicht wenigstens
den Anflug einer Ahnung besagter Konzepte hat...

Umso mehr will ich Dich z.B. im Rahmen einer Neuinstallation
zum dann relativ "ungefährlichen" Experimentieren ausdrücklich
ermuntern.

Jürgen
From:Sabine Baer
Subject:Re: Plattengroesse
Date:Thu, 6 Jan 2005 21:20:57 +0100
On Tue, 04 Jan 2005 05:39:17 +0100, Juergen Pfann wrote:

[Alles geschnippelt]

Ich hatte auf Dein Posting eben geantwortet, aber die Antwort
erscheint nicht.

Kann es sein, dass ich sie versehentlich gemailt habe?

Dann bitte ich um Entschuldigung, es war ein Versehen.

Sabine
From:Sabine Baer
Subject:Re: Plattengroesse
Date:Thu, 6 Jan 2005 21:33:14 +0100
On Tue, 04 Jan 2005 05:39:17 +0100, Juergen Pfann wrote:

[...]

So, ich habe die eigentliche Antwort merkwuerdigerweise als .letter
gefunden, ich habe keine Ahnung, ob ich sie auch gemailt hatte.
deshalb hier (nochmal):


In kassel.linux, you wrote:

[...]

> Diese Voraussetzungen liegen in Deinem Falle nun bereits vor;
> m.a.W: nach herkömmlichem Vorgehen kann _einzig_ ein Löschen der
> erweiterten Part. hda4, und schließlich ein Neuerstellen derselben
> bis zum Plattenende, hier also Zyl. 709 - 4982, den Rest von ca.
> 35 GB mit neuen logischen Part. erschließen.

Ja, kapiert.

[...]

> Wenn Du jetzt sehr mutig bist UND sowieso ein BACKUP gemacht hast,
> kannst Du anschließend versuchen, hda5, hda6 und hda7 wieder
> _exakt_ so zu definieren, d.h. mit ihren "Start" und "End"
> Zylinder-Werten, wie sie vorher definiert waren - Du hattest

Da ich fuer ein Backup keine Geraetschaften habe, heisst es, ich muss
mich fuer vollstaendige Entfernung des Bestehenden oder Beibehaltung
des Status quo entscheiden.

> die Daten ja notiert/ausgedruckt, nicht wahr? ;-))

Ich haette es garantiert vergessen bzw. wollte ich gerade schreiben
'wieso, klar, fdisk liefert die doch' :-)

[...]

> Mit _viel_ Glück kannst Du die Swap-Part. sowie die Daten-Part. hda7
> anschließend mounten, als sei nichts gewesen. Aber _garantieren_
> kann ich Dir das nicht.
>
> Die weiteren logischen Part. mit ca. 30 GB kannst Du dann nach Gusto
> definieren.

Ja, verstanden.

[...]

>> Aber 'list extended partitions' gibt nun dieses:

[...]

> Mehr Selbstvertrauen, bitte, Sabine... Im Ernst, diese Darstellung
> ist korrekt, und hängt mit der Verkettung der logischen Part.
> innerhalb der erweiterten Part. zusammen. Die Nullen im letzten
> Eintrag bedeuten letztlich "dies ist die letzte Part.; es folgen
> keine weiteren logischen Part."

Ach so.

[df zeigt kleinere patition an als fdisk]

> 2. Hast Du seit der Neu-Partitionierung/-Formatierung/-Mounten
> Deinen Rechner neu gestartet? - Die geänderte Part.-tabelle

Ja, mehrfach. Aber ich weiss jetzt, warum die Angaben so
widerspruechlich waren - ich hatte zunaechst eine neue Partition
/dev/hda8 mit 3.4G angelegt und mit mkfs ein Dateisystem angelegt,
dann diese Partition geloescht und eine bis zum Ende des verfuegbaren
Plattenplatzes angelegt, ohne danach ein mkfs durchzufuehren.
df hat also ganz richtig die Groesse des FILESYSTEMS angegeben, nicht
die der Partition.

Jetzt stimmts:
[root@amd monkel]# df -h
Filesystem Size Used Avail Use% Mounted on
....
/dev/hda8 15G 20k 14G 1% /plisch

> Ein möglicher Gegencheck wäre BTW u.a. "fdisk -s /dev/hda8", was
> bei mir die richtige Partitionsgröße angibt - natürlich im Ggs. zu
> "df" unabhängig davon, ob die betr. Part. aktuell gemountet ist
> oder nicht.

Ja, tut auch.
[root@amd monkel]# /sbin/fdisk -s /dev/hda8
16113163

>> Tja, fdisk fragt mich nur, ob ich den _Anfang_ einer Partition
>> verlagern moechte, nicht nach dem Ende.
>>
>
> Hier müssen wir einfach so exakt wie möglich sein. Das "klassische"
> fdisk, also das Konsolentool mit dem Prompt "Command (m for help):",
> das 1-buchstabige Befehle erwartet, kennt gar keinen Befehl, Part.
> wie auch immer zu "verlagern". Hier kannst Du Part. lediglich
> anzeigen, löschen und neu erstellen.

Ich hatte den Menupunkt

x extra functionality (experts only)

und dann den dortigen Menupunkt

b move beginning of data in a partition

so (vielleicht falsch) interpretiert.

> Erst bei letzterem Vorgang wirst Du zunächst nach Start-, dann
> nach dem End-Zylinder gefragt.
>
> Auch die curses-Variante "cfdisk" bietet keinen solchen Befehl.
> Du meinst offensichtlich ein anderes Tool, z.B. qtparted?

Nein, ich meine
fdisk v2.11f

> Aber wie auch immer: Sobald Du erkennst, dass die letztlich
> gewünschte Änderung, nämlich die "nicht-destruktive" Ausdehnung
> der _erweiterten_ Part. bis ans Plattenende, mit dem Werkzeug
> Deiner Wahl nicht möglich ist - was ich ohnehin bezweifle -,
> solltest Du die *destruktive* Vorgehensweise, wie oben angedeutet,
> in Betracht ziehen.
> Diese ist IMHO sicherer - wohlgemerkt, in dem Sinne, im Ergebnis
> eine korrekte Part.-tabelle zu erhalten, die frei von Seiteneffekten
> ist, nicht jedoch im Sinne der Sicherheit der aktuellen Daten /
> Dateisysteme...

Ja, ich habe verstanden.

[Fedora]

> Hmm, FC3 kenne ich (noch) nicht - aber bei FC2 kann man sehr wohl und
> nach wie vor im Verlauf der Installation die Platten auch manuell
> so neu partitionieren wie gewünscht. So gesehen erübrigt sich ein
> zusätzlicher Lauf z.B. eines Knoppix o. ä.

Ja, mal sehen. Ich hatte angenommen, das ginge vielleicht auch ohne
CD, ich habe keinen Brenner. Aber das war wohl auch Unsinn.

> Umso mehr will ich Dich z.B. im Rahmen einer Neuinstallation
> zum dann relativ "ungefährlichen" Experimentieren ausdrücklich
> ermuntern.

Danke! Und vielen Dank fuer die prima Erklaerungen!

Sabine

--
Allerdings war seit den letzten Sparmassnahmen das Essen so schlecht
geworden, dass sogar die Depressiven sich empoerten.
(Batya Gur)
From:Juergen Pfann
Subject:Re: Plattengroesse
Date:Sat, 08 Jan 2005 05:44:01 +0100
Sabine Baer wrote:
> On Tue, 04 Jan 2005 05:39:17 +0100, Juergen Pfann wrote:
>
> So, ich habe die eigentliche Antwort merkwuerdigerweise als .letter
> gefunden, ich habe keine Ahnung, ob ich sie auch gemailt hatte.

Ja, hast Du. OK, also ein Versehen - denn ansonsten ist IMHO
Posten UND Mailen so gut wie immer völlig sinnfrei.

> deshalb hier (nochmal):
>
>
> In kassel.linux, you wrote:
>
> [...]
>
>
>>die Daten ja notiert/ausgedruckt, nicht wahr? ;-))
>
>
> Ich haette es garantiert vergessen bzw. wollte ich gerade schreiben
> 'wieso, klar, fdisk liefert die doch' :-)
>

;-)))

>
>
>>>Tja, fdisk fragt mich nur, ob ich den _Anfang_ einer Partition
>>>verlagern moechte, nicht nach dem Ende.
>>>
>>
>>Hier müssen wir einfach so exakt wie möglich sein. Das "klassische"
>>fdisk, also das Konsolentool mit dem Prompt "Command (m for help):",
>>das 1-buchstabige Befehle erwartet, kennt gar keinen Befehl, Part.
>>wie auch immer zu "verlagern". Hier kannst Du Part. lediglich
>>anzeigen, löschen und neu erstellen.
>
>
> Ich hatte den Menupunkt
>
> x extra functionality (experts only)
>
> und dann den dortigen Menupunkt
>
> b move beginning of data in a partition
>
> so (vielleicht falsch) interpretiert.
>

Sorry, diesen Befehl habe ich (vermutlich da noch nie benutzt)
doch glatt übersehen. Ich gebe auch zu, für mein letztes Posting
nicht extra fdisk aufgerufen zu haben, um das zu checken :-((.
Nur - wie ich das verstehe, macht dies ohnehin nicht das Gewünschte,
nämlich die Ausdehnug einer Part. zum Ende hin zu vergößern.

mMn ist der Zweck dieses fdisk-Kommandos weniger eine Größenänderung
im großen Stil, sondern vielmehr eine Manipulation um einige wenige
Sektoren um die Zylindergrenzen herum, entweder zur Kompatibilität mit
manchen OSes (MSDOS z.B. AFAIK), oder aber zur maximalen Platzausnutzung.
IOW: Das hat mit den vermeintlich ungenutzten Sektoren, durch das '+'
bezeichnet, zu tun, denke ich.

>
> Nein, ich meine
> fdisk v2.11f
>

Dito, hier 2.11n

>
> Ja, mal sehen. Ich hatte angenommen, das ginge vielleicht auch ohne
> CD, ich habe keinen Brenner. Aber das war wohl auch Unsinn.
>

Nun, ich finde es - wenn man nur eine HD im Rechner hat - "bequemer",
eine Um-Partitionierung via Rescue-System durchzuführen, was nicht
von ebendieser Platte, sondern z.B. von CD startet. Denn so entfällt
während / nach dieser Aktion der Zwang zum Reboot; aber irgendwann
später ist dieser ja ohnehin fällig, wenn man -sagen wir- ein neues
OS aufspielen will. Kurz: Gewissermassen nicht viel mehr als
"Geschmackssache".

Solche Rescue-Systeme gibt es BTW nach wie vor im Format von 1-2
Floppy Disk(s).

>
> Danke! Und vielen Dank fuer die prima Erklaerungen!
>

Bitte sehr. Dazu ist das Usenet ja da.

Jürgen
   

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