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Filmkritik: Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen

Filmkritik: Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen  
Tuvok
 Re: Filmkritik: Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen  
David Seppi
 Re: Filmkritik: Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen  
Peter Horny
From:Tuvok
Subject:Filmkritik: Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen
Date:Sun, 28 Nov 2004 20:49:42 GMT
BIBI lernt auf der Schule Mathematik, sie ist keine gute Schülerin, die
Eltern schicken sie dorthin, die sind eh dauernd beschäftigt, was BIBI
natürlich ankotzt. Sie ist nämlich dorthin strafversetzt worden, in den
Sommerferien, weil sie einfach nicht gut gelernt hat, und das im Internat
Altenberg, wo sie dazu noch Ihr Zimmer mit so einer Zicke teilen muß, so ne
richtige blöde Tussi. Die trägt nämlich Gurken im Gesicht und glaubt sie
wird schöner.



Dort trifft sie Ihre neue Freundin ELEA die vor einem Halben Jahr beide
Eltern bei einem Autounfall verlor, und selber im Rollstuhl sitzt, und die
will Ihr natürlich helfen, doch die Mutter BARBARA (Katja Riemann) will
nichts machen das ELEA wieder gehen kann, denn eine gewöhnliche Hexe darf
sich laut Codex nicht in die Menschen einmischen, egal wie gut die Idee ist.



So geht BIBI wütend zur Tante, die Oberhexe WALPURGA, und dort erfährt sie
von einem geheimnisvollen Eulenstaub, der im Mont St. Irgendwas ruht, und
dort mal existiert hat, es waren nämlich damals im Mittelalter Eulen dort
gewesen, die sind irgendwie gestorben, die haben lauter Blaue Sachen
gegessen, und haben Heilstaub zwischen Ihren Federn gehabt, und den will
BIBI suchen, und zufälligerweise kommt sie dahinter das unter dem Internat
ein altes Labyrinth ist.



In der Zwischenzeit ist die böse Hexe RABIA (Corinna Harfouch) aus dem
Verbannung im Gruselmoor mit Ihrem Kater MARIBOR geflohen und sinnt auf
Rache auf BIBI.



Da war doch die Szene wo Rabia da am Wildbach war, und die musste über den
Wildbach sich hanteln. Sie ist auf einem Seil rübergehantelt und
runtergefallen. Eine Zeitung in Österreich hat sogar den Tod der
Darstellerin versehentlich geschrieben. Katja Riemann hätte gerne die böse
Hexe gespielt.



Die Story ist ja nett, und sogar besser als der 1. Teil, wenn man mal
absieht das sich in dem Kino hauptsächlich Erwachsene den Film ansahen, die
auch von früher die Hörspielkassetten kannten, und zum Schutz, damit der
Billiardeur nicht lacht, haben die meisten Ihre Sprösslinge mitgenommen, und
haben sich sicher in die Reihen gesetzt um bei Bibi mitzufiebern, wie es
wohl der kleinen Hexe geht.



Gut gefallen hat mir Noeten, der so einen richtig netten Ehemann spielt,
aber leider kann der nicht gut Schauspielerin, und der wirkt wie ein Profi
Anfänger, mit Talkshow Erfahrung, eigentlich wie die ganzen anderen Leute in
dem Film. Man kann nicht sagen das die Schauspieler schlecht sind, nein,
deutsche Schauspieler sind sehr gut, aber sie wirken so Direct to Video
irgendwie, so ohne Kinoerfahrung, als wäre die ganze Filmwirtschaft in
Deutschland ein 29 Jahre andauernder Tatort Krimi im TV.



So ein Film wirkt gut im Kino, aber ich schätze auch gut zu Hause vor dem
TV, wo man alle 5 Min. abbrechen oder vordrehen kann, denn einige Male war
mir schon langweilig, und nicht nur mir, auch meiner besseren Hälfte, die
sich geärgert hat, das ich sie in einen Kinderfilm mitgeschleift habe, was
aber eh nichts macht, denn ich stehe ja dazu das ich mir Kinderfilme ansehe,
die ist aber so komisch und lernt lieber anstatt ins Kino zu gehen, da soll
einer die Frauen verstehen.



Die Katze Maribor fand ich süß, gut animiert, und das für ein 2 Millionen ?
Budget, oder was weiß ich was der Film gekostet hat. Bibi jedenfalls ist mit
1,6 Mill. ? vom Film Fernseh Fond Bayern unterstützt worden.



Teil 1 hat übrigens 2,2 Millionen Zuseher vor die Kinos in Deutschlang
gelockt. Und der 2. Teil ist viel aufwendiger als Teil 1, nicht nur durch
die rasanten Schnitten, sondern auch durch die Special Effekte, und das war
nicht übel, nur hat man dauernd gesehen, wie sie mit Ihrem Kartoffelbrei
genannten Besen in einem Studio war, und nicht so real herumgedüst ist wie
Harry Potter, Ihr wohl großes Namensvorbild.



Elfie Donnelly und Franziska Buch, die Autoren der Geschichte, übernahmen
gleich die Regie für den Film. Der Film ist eigentlich ein richtiger
Familienfilm. Aber eher nur für kleine Kinder, und junge Familien mit 20
Kindern, die ein bisschen ausspannen wollen und bei dem Film endlich die
Ruhe genießen können die sie sich verdient haben, weil sie dann nämlich
einschlafen.



Ich finde so Märchenfilme sind sehr wichtig für die Erziehung, ein Junge hat
nach der Premiere sogar gemeint, das der Film der 2. coolste nach Matrix
ist, wahrscheinlich weil ein paar hübsche Mädels mitspielen, und weil der
Film eine gute Message von Freundschaft, Liebe und Aufopferung hat.



Der Stoff war auch so gut, weil er den Kindern nicht vorgegaukelt hat, alles
ist und wird gut, sondern es ist einfach so wie es ist, auch wenn es grausam
ist, und man muß sich mit seinem Schicksal abfinden, was sich bei Elea sehr
gut zeigt, die im Rollstuhl war, nur hätte ich mir da lieber gerne doch ein
bisschen mehr gewünscht von der Vorgeschichte.



Gestört hat mich das der Film sich ein bisschen gezogen hat, und erst so
gegen der 2. Hälfte ein bisschen spannender geworden ist. Was mich gestört
hat ist dieses Bravo Verlogene Super Dome Kinder Rappen Mist Musik
Tanzeinlagen Zeug. Das gefiel mir nicht so ganz gut.



Eigentlich ein netter Film bis auf einige Macken.



66 von 100
From:David Seppi
Subject:Re: Filmkritik: Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen
Date:28 Nov 2004 21:32:33 GMT
Tuvok wrote:

[Filmkritik über Bibi Blocksberg]

Du hast ja ein weitgefächertes Interesse... *g*
From:Peter Horny
Subject:Re: Filmkritik: Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen
Date:28 Nov 2004 22:01:27 GMT
"Tuvok" schrieb:

> auch meiner besseren Hälfte, die sich geärgert hat, das ich sie in
> einen Kinderfilm mitgeschleift habe, was aber eh nichts macht,
> denn ich stehe ja dazu das ich mir Kinderfilme ansehe, die ist
> aber so komisch und lernt lieber anstatt ins Kino zu gehen, da
> soll einer die Frauen verstehen.

Mal davon abgesehen, dass du gar keine "bessere Hölfte" hast (zumindest
keine weiblichen Geschlechts) solltest du dir trotzdem ien Beispiel an
dieser fiktiven Freundin nehmen.

Während du mit Kinderfilmen im Kino die Zeit vertrödelst. lernt sie
etwas. Kein Wunder also, dass du sie nicht verstehen kannst - hat sie
doch einen weit größeren (Bldungs)horizont als du.
   

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