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Filmkritik: Ray

Filmkritik: Ray  
Tuvok
 Re: Filmkritik: Ray  
Peter Horny
 Re: Filmkritik: Ray  
Alexander Marquardt
 Re: Filmkritik: Ray  
Tuvok
From:Tuvok
Subject:Filmkritik: Ray
Date:Wed, 19 Jan 2005 23:19:59 GMT
1979, viele Jahre nachdem er aus dem Südlichen Bundesstaat Georgia
ausgewiesen wurde und nicht singen durfte, da er sich gegen den Rassismus
einsetzte, hat man sich über ein Gericht öffentlich entschuldigt, und so
ähnlich auch die nötigen Rechte der vielen unterdrückten Neger etwas wahrer
genommen als sonst, und das Lied "Georgia on my Mind" ist bis heute die
Nationalhymne, was eigentlich ein Abklatschsong war von einem gewissen Hoagy
Carmichaels, aber das sie egal, weil Lieder klauen damals nicht so schlimm
war wie in der heutigen Gesellschaft die durch Milli Vanilli Geschichten
schon abgebrüht sind und Dieter Bohlen noch dazu kennen. Den Song hat er
übrigens für ein Mädchen geschrieben das Georgia geheißen hat und das er
kennen gelernt hat und sehr gerne hatte.



Bevor ich zu der Filmbeschreibung komme, möchte ich noch ein paar
Informationen über diesen wunderbaren, extraordinären, perfekten und
unglaublichen, himmlischen, vom Himmel herabgestiegenen, tief gefallenen,
und wieder auferstandenen, phantasmagorischen, Orgastisch bekraulten, voll
Ekstase geschüttelten und mit einer wunderbaren elfenhaftigen Ehefrau
ausgestattetem Mann erzählen wie er wirklich war.



Am 23.10.1930 kam er in der Kleinen Stadt Albany, im Bundesstaat Georgia zur
Welt, und verstorben ist er erst vor kurzem, leider, am 10.6.2004 in L.A. Er
war nicht nur ein Wegbereiter des Rhytm & Blues, er hat auch als erster
gewagt die heiligen Gospelklänge mit Blues zu verbinden, er hat Soul in die
Popmusik gebracht, er hat Elvis und Die Beatles inspiriert.



Ray Charles Robinson, so nannte er sich, er hatte einen Bruder der starbt,
Georg, und er ist im Alter von 6 Jahren an einer Starerkrankung erblindet,
was im Film wunderbar dargestellt wird. Ein großes Lob an die Mutter, die
wie eine Löwin gegen Ihre Tränen gekämpft hat, und nicht eingegriffen hat,
als Ray, schon fast erblindet niedergefallen ist, und sie ihn beobachtet hat
wie er sich selbst wieder aufrappelt. Ihr Lebensmotto war immer auf eigenen
Beinen zu stehen, und diese unglaubliche Frau hat ihm alles beigebracht was
im Leben wichtig ist, den Glauben nicht zu verlieren, was leider bei ihm
nicht gewirkt hat, und immer auf eigenen Beinen zu stehen, und der Beste zu
sein.



Und ich und meine Freundin haben fast geweint, sie eher mehr, als man sah
wie schwer das der Mutter fiel, aber wie schon im Tierreich, um der Stärkste
zu sein muß man erst tief fallen um von unten ganz nach oben zu kommen indem
man einfach immer wieder aufsteht und kämpft so lange bis man der Beste ist.



1947 ist er nach Seattle gezogen, das liegt in Washington, und er hat 1951
seine erste, wirklich fantastische Platte aufgenommen. Und ja am Anfang des
Filmes habe ich mich ehrlich gesagt ein bißchen fadisiert, weil die ganzen
Lieder, die Nat King Cole ähnlich waren, die sind mir ziemlich auf den Sack
gegangen, da ich doch mehr die Rockige Ader der Musik bevorzuge, aber das
hat sich wie gesagt mit dem Lied geändert, das er auf seine Erste Platte,
eine Single, gepresst hat.



"Baby let me hold your Hand" was wirklich ein wunderbarer Song war, und den
er zu Ehren seiner Freundin gesungen hat, die er vor kurzem kennen gelernt
hat, eine wirklich wunderbare Liebeserklärung, das die ehemalige
Gospelsängerin etwas zur Verzweiflung brachte, weil sie ja ein gläubiger
Mensch ist und auf Gospel so gorßen Wert legt und alles was da ein bißchen
abschweift, vom Text her, und nicht mindestens 289 Amen hat und 489
Halleluja, ist für sie natürlich Teufelsmusik, aber da sie ihn ja geliebt
hat, und wie jede brave Frau die Ihren Mann liebt auch nachgegeben hat, hat
er sich damit durchgesetzt und auch Erfolg gehabt.



Dort hat er das Erste mal auf den berühmten Quuincy Jones getroffen mit dem
er leider nie eine Platte gemeinsam aufnahm. Der Berühmte Charles Brown war
sein Vorbild, ein wunderbarer Sänger, aber eher mehr im stillen Bereich, und
er hat dann eine Tournee gemacht, nicht weil ihm langweilig war, sondern er
brauchte Geld und glaubte an sich selbst.



Er zog mit dem damals berühmten Lowell Fulson herum, spielte mit Guitar
Slim, und Ruth Brown, und traf damals auf den Türken Ahmed, der bei Atlantic
Records gearbeitet hat und als sein Manager auftrat, und ihn unter Vertrag
nahm, was bei dem damals schon leicht extravaganten Ray keine Leichtigkeit
war, denn er wollte nicht nur überall dabei sein, sondern am liebsten alles
selbst diktieren, doch Ahmed der dann später ein sehr guter Freund wurde hat
sich durchgesetzt.



Der erste Erfolg, den man auch angefeindet hat, war "Mess around", ein Super
Song, den er ein bißchen verfeinert hat, ein Song der auf einem anderen
basiert, einem Song aus dem Jahre 1929, den Pinetop Smith sang, allerdings
hieß der damals "Pinetop´s Boogie Woogie". Dann kam "I should been have me"
und "I got a Woman", und was mir gefiel ist das man wirklich fast jedes Jahr
in dem 152 Minuten langen Film sah wo durchwegs Originalaufnahmen zu hören
waren ,mit einem wunderbar spielenden Jamie Foxx, und so konnte man sich
eine Art Panoptikum zusammenstellen die sein Leben ausmachten.



Viel besser als die heutigen teilweise Tuntigen, Tussie Popsongs, wo 15
Jährige zugekiffte mit Autoreifen am Ohr behängte Teenager dazu singen und
über Sex mit Blumen reden.



Damals gab es in der Stadt Newport ein Jazz Festival wo er aufgetreten ist,
was man hier im Film nicht gut sah, aber egal, und da wurde er mit den Songs
"The Night Time is the Right Time" und "What`d I say" berühmt.

Er hat nicht nur einen besseren Vertrag als Frank Sinatra gehabt, er hat
nicht nur als erster Country in seine Lieder fließen lassen, wo die Leute
dahin geflossen sind, obwohl das niemand glaubte, er hat auch als Erster
glaube ich Groupieähnliche Mädchen auf die Bühne zum tanzen gelassen und ist
später durch die ganze Welt getourt.



Er hat mit Milt Jackson genauso gespielt wie mit dem Countryschnulzensänger
Hank Snow. Und als er dann Ahmed seinen Freund verließ und zu ABC Records
gewechselt ist, was seine Freunde, und seine Frau nicht verstanden hat er
wohl seine größten Hits gespielt die heute wirklich jeder kennt. "Unchain my
Heart" und "Hit the Road Jack" das eigentlich entstand weil er sich mit
seiner Geliebten gestritten hat, die nicht wollte das er Drogen nimmt, und
die ihn hasste, weil er sie nicht mochte, da er seine Frau und seine 2
Kinder lieber mochte, und ja er hat Ihr geraten das Kind abtreiben zu
lassen, und da wundert man sich wirklich wie sehr Geld einen Manschen
verderben kann.



Bin ich froh kein Geld zu haben. Und da ja Geld verdirbt, was muß Bill Gates
da für ein Mensch sein? Warum er 1990 aufgetreten ist um für Diet Pepsi
Werbung zu machen haben wenig Freunde von ihm verstanden, dafür aber seinen
legendären Auftritt im Film Blues Brothers aus dem Jahre 1979. Seit 1982 ist
er übrigens Mitglied in einem ganz besonderem Club, dem Blues, Georgia
Music, Grammy, Jazz, Songwriter´s, Florida Artist, Playboy Hall of Fame
Club. Eine Menge Hall of Fame Clubs.



Und ich muß sagen es ist unglaublich wie Jamie Foxx den Film spielt. Ich
glaube Ray Charles hat Jamie Foxx gespielt. Denn das was er da ablegt geht
ja schon über Method Acting raus, er ist bald so gut wie Sidney Poitier, und
sicher besser als Will Smith, und ich glaube in 20 Jahren wenn man Jamie
Foxx erwähnen wird, wird man an den Film Ray denken den eigentlich niemand
anders hätte besser spielen können, wie ich sage, als er, und das nicht nur
weil er ihm ähnlich sieht.



Nein, er spielt einfach so verdammt echt, er lebt die Rolle richtig, er hat
sichtlich Spaß daran, man sieht wie er sich nicht so sehr anstrengt, aber
wiederum doch anstrengt, alleine schon wie er geht, wie er steht, sein
verbogenes Bein, sein Humpeln über das man wie andere Dinge im Film zu wenig
erfuhr, wahrscheinlich weil der Film zu kurz ist und da wächst wieder ein
Kritikpunkt heran, der Film hat ne Menge Längen, unnötige Szenen, und ich
glaube es wäre dem Film besser gelungen, wenn er einige Szenen mehr hätte.



Die Golden Globes und meiner Meinung auch den Oscar hat sich der Film auf
alle Fälle verdient, für die beste männliche Hauptrolle und für die Musik
und für die Lebensgeschichte, aber einiges ist schief gegangen in dem Film,
mir kam er nämlich fast 0 spannend vor. Nicht weil er langweilig war,
sondern weil einiges meiner Meinung nach gefehlt hat, Spannung nämlich und
es war einiges zu viel, die Bilder die in kurzen Abständen das nächste Jahr
eingeläutet haben, und dann wieder war was von seiner Mutter und seiner
Heimatstadt zu sehen was meiner Meinung nach viel zu kurz war.



Die Rückblenden was einige traumatischen Erlebnisse von Ray etwas enthüllen
finde ich sehr gut, nur für das bessere Verständnis doch ein bißchen zu
kurz, weil gerade in diesen Essayhaften Mystischen leicht romantisch
angehauchten Kindheitserinnerungen sehr viel Kraft und Würde liegen, die das
Sittenbild der damaligen Gesellschaft sehr gut widerspiegeln.



Ich bin froh das Taylor Hackford die Regie übernahm, obwohl ich sie auch
einem Michael Mann zugetraut hätte, aber das ist glaube ich egal, der Mann
hat es einfach drauf, sehr gut sogar finde ich. Warum aber seine Ehefrau
Della Bea bei ihm geblieben ist verstehe ich nicht ganz, weil die hat
wirklich viel mitmachen müssen, alleine schon seine Eskapaden, seine
Beziehungen zu andren Frauen, wo man leider nur eine sah, aber von den
anderen gehört hat, von dem Heroin das er anfangs selbst ausprobieren
wollte, bei seiner ersten Truppe, wo er einfach auch alles ausprobieren
wollte, leider auch Heroin, bis hin zu den Wutausbrüchen, die eher in
ruhigen Tempogesteuerten Komödiantischen Ruhigsprechenden Schreianfällen
gegipfelt sind, wo er unbedingt recht haben mußte.



Der Mann kann Politiker sein. Mir hat gefallen das der Film sehr farbig und
angenehm eine Wärme ausgestrahlt hat, und ja mir hat auch die Kameraführung
gut gefallen, die nie zu schnelle Bewegungen machte, und nicht so wie bei
dem Film "Collateral" der auch sehr gut war, so Computer verdunkelt war in
der Stadt, nein es war alles natürlich. Und auch die Umsetzung vom Drehbuch,
die ganze Crew, die Schauspieler wo ich ihn eigentlich als einzigen kannte,
war sehr gut.



Keiner war in dem Film ein Laie, doch viele unbekannt, und ja es waren sehr
gute Schauspieler die alle Beteiligten gespielt haben. Schade fand ich das
der Film nicht so ganz einer Biografie gleichkam, sondern eher in
Rückblenden und kurzen Bildern sein Leben ausgeleuchtet hat. Von dem Tag an
wo sein Bruder in einem Wäschekorb ertrankt, der mit Wasser gefüllt war, wo
er sich Schuld zuwies, vom Tod seiner Mutter wo man leider nicht viel erfuhr
und sah, von seiner Karriere die so von Unglaublichen Hochs und Tiefs
geprägt wurde, als wäre er eine lebende Wall Street.



Der Film glaube ich symbolisiert in großen Maßen den amerikanischen Traum,
so nach dem Motto von 0 auf 1000 und ja das hat der Film eher nicht so
rübergebracht, so das man staunend im Kinosessel auf seiner Freundin hockt
und sagt, wow, vor dem habe ich Respekt, sondern zeitweise dachte ich mir,
der Typ ist echt arg dran, und er hat einen Knall was der alles für einen
Scheißdreck macht.



Ich habe mich dabei ertappt das ich auch mir gedacht habe, der Film dauert
lange, denn als er zum Arschloch mutiert ist, weil er seine Mitarbeiter
schlecht behandelt hat, die Leute wechselte wie andere Leute Socken, war das
ganze etwas langweilig umgesetzt und ich dachte irgendwie, die arme Familie,
aber da gab es keinen Streit, von den 2 Söhnen sah man auch nur wenig,
wieder ein Manko an den Regisseur.



Warum hatte der Film so viele Musikstücke die mich eher störten da ich mit
der Musik im Gegensatz zu meiner Freundin nicht viel anfangen konnte,
anstatt eine saubere Biografie abzuliefern wie im Film "Ali" der zwar auch
langweilig war aber bei dem Film kam es mir vor wie bei dem
Musicaldreckslangweilefilm "Chicago".



Ich kannte zwar einige Stücke aber sie gefielen mir nicht so sehr. Schön war
das man als Laie den Film gut verstanden hat, und das man nun weiß das er
R`n`B und Country, Gospel und Jazz, Soul und Pop teilweise miteinander
verbunden hat wo ganz neue Musikstücke raus kamen, und ja auch teilweise hat
er sie einfach so sich einfallen lassen, Text und Musik was an eine gewisse
Perfektion grenzt. So wie Doogie Howser der als 14 Jähriger Arzt schon mehr
Frauen in den Schritt gegriffen hat als Casanova Frauen flach gelegt hat.
Ein Wunschtraum für die vielen armen Geschlechtlich unterernährten 14 - 16
Jährigen Jungs in Hauptschulen.



Kurz vor seinem Tod hat Ray Charles den Jamie Foxx gesehen und konnte gar
nicht glauben wie gut er ihn gespielt hat, und er lief sogar so rum wie der
Originale, und ja nachher starb er leider. Der Film ist eine Synthese
zwischen Wort und Bild, und ja jetzt bin ich zu faul eine Inhaltsangabe zu
schreiben. Egal, der Film ist Kritikmässig gut



Anspruchswertung: 93 von 100

Meine Wertung: 86 von 100
From:Peter Horny
Subject:Re: Filmkritik: Ray
Date:20 Jan 2005 00:18:18 GMT
"Tuvok" schrieb:

> Bevor ich zu der Filmbeschreibung komme, möchte ich noch ein paar
> Informationen über diesen wunderbaren, extraordinären, perfekten
> und unglaublichen, himmlischen, vom Himmel herabgestiegenen, tief
> gefallenen, und wieder auferstandenen, phantasmagorischen,
> Orgastisch bekraulten, voll Ekstase geschüttelten und mit einer
> wunderbaren elfenhaftigen Ehefrau ausgestattetem Mann erzählen wie
> er wirklich war.

Da hast du während des Schreibens offensichtlich den Faden verloren.
Das Ende passt nicht zum Anfang.

> Am 23.10.1930 kam er in der Kleinen Stadt Albany, im Bundesstaat
> Georgia zur Welt, und verstorben ist er erst vor kurzem, leider,
> am 10.6.2004 in L.A.

Warum findest du es schade, dass er erst vor kurzem verstorben ist?
Wünscht du ihm, dass er schon früher gestorben wäre?

> und diese unglaubliche Frau hat ihm
> alles beigebracht was im Leben wichtig ist, den Glauben nicht zu
> verlieren, was leider bei ihm nicht gewirkt hat,

Also hat sie es ihm doch *nicht* beigebracht.

> Und ich und meine Freundin haben fast geweint, sie eher mehr,

Nein, sie hat nicht geweint. Gummipuppen können zwar feucht werden,
aber das sind keine Tränen.

> wie schon im
> Tierreich, um der Stärkste zu sein muß man erst tief fallen um von
> unten ganz nach oben zu kommen indem man einfach immer wieder
> aufsteht und kämpft so lange bis man der Beste ist.

Die erste Phase mit dem tief fallen hast du schon geschafft. Fehlt bloß
noch das aufstehen (nein, ich meine *nicht* das Aufstehen am Ende des
Kinofilms!).
Bloß ist es aussichtslos, der Beste wirst du nie werden :-)

> Anspruchswertung: 93 von 100
>
> Meine Wertung: 86 von 100
> Anspruchswertung: 93 von 100
>
> Meine Wertung: 86 von 100

Das heißt, du konntest die Ansprüche des Films nicht erfüllen.

Übrigens: Der 15. Film in 18 Tagen. Du bist süchtig.
From:Alexander Marquardt
Subject:Re: Filmkritik: Ray
Date:Sat, 22 Jan 2005 00:20:03 +0100
Raffael Segovia schrieb:

>> Übrigens: Der 15. Film in 18 Tagen. Du bist süchtig.
>
> Nein, ich bin ein Geniesser

Und jetzt reagierst Du wie ein alkoholkranker.

Grüßle vom

/Alex/
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Ich sehe was, was Du nicht siehst: www.jatv.de
Fernsehen macht blöd.
From:Tuvok
Subject:Re: Filmkritik: Ray
Date:Fri, 21 Jan 2005 18:05:17 GMT

"Peter Horny" schrieb


> Übrigens: Der 15. Film in 18 Tagen. Du bist süchtig.

Nein, ich bin ein Geniesser
   

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