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3 gleich große Teile eines Tisches

3 gleich große Teile eines Tisches  
Christian Bode
 Re: 3 gleich große_Teile_eines_Tisches  
Thomas Gabler
 Re: 3 gleich große Teile eines Tisches  
Johannes Lotz
 Re: 3 gleich große_Teile_eines_Tisches  
Markus Sons
 Re: 3 gleich große Teile eines Tisches  
Johannes Lotz
 Re:3_gleich_große_Teile_eines_Tisches  
Hans_W._Fastert
 Re: 3 gleich große Teile eines Tisches  
Gastfried von Korinth
From:Christian Bode
Subject:3 gleich große Teile eines Tisches
Date:Sat, 6 Nov 2004 17:41:29 +0100
Hallo,



ein kurze, vielleicht simple Frage.

Ein Tisch (z.B.) in 3 gleich große Teile zu teilen, ist eigentlich
mathematisch unmöglich. Dazu müsste man den Tisch vermessen und der
genaueste Maßstab ist der unendlich kleinste Maßstab. Stimmt das?



Mal angenommen ich vermessen einen Tisch und dieser ist 12 cm breit (ein
Tisch aus einer Puppenstube :-] ) so könnte ich diese in 3 Teile a 4 cm
teilen. Wenn man aber davon ausgeht, das die Breite eines Tisches 100%
entspricht und 3 Teile dann 3,3 Periode cm entsprechen, so ist es wiederum
unmöglich einen Tisch aufzuteilen. Wo liegt hier der Denkfehler?



Danke

Christian Bode
From:Thomas Gabler
Subject:Re: 3 gleich große_Teile_eines_Tisches
Date:Sun, 07 Nov 2004 10:52:43 +0100
Christian Bode wrote:

> Mal angenommen ich vermessen einen Tisch und dieser ist 12 cm breit (ein
> Tisch aus einer Puppenstube :-] ) so könnte ich diese in 3 Teile a 4 cm
> teilen. Wenn man aber davon ausgeht, das die Breite eines Tisches 100%
> entspricht und 3 Teile dann 3,3 Periode cm entsprechen, so ist es wiederum
> unmöglich einen Tisch aufzuteilen. Wo liegt hier der Denkfehler?

Dass du Prozente und cm gleichsetzt:

100% von 12cm = 12cm

1/3 von 12cm = 33,333...% von 12cm = 4cm!

Tom
--
The only problem with troubleshooting is that sometimes the trouble
shoots back
th.gabler@gmx.de
http://www.thomas-gabler.de
From:Johannes Lotz
Subject:Re: 3 gleich große Teile eines Tisches
Date:7 Nov 2004 10:36:24 GMT
On Sat, 6 Nov 2004 17:41:29 +0100, Christian Bode <1stA@gmx.de> wrote:
>Hallo,
>
>
>
>ein kurze, vielleicht simple Frage.
>
>Ein Tisch (z.B.) in 3 gleich große Teile zu teilen, ist eigentlich
>mathematisch unmöglich. Dazu müsste man den Tisch vermessen und der
>genaueste Maßstab ist der unendlich kleinste Maßstab. Stimmt das?
Nein, mathematisch ist es moeglich, nicht aber physikalisch.
In der Mathematik hat man ''Unendlich'' unter Kontrolle. In der Physik
wuerde mit dem Messen bei etwa 10^-44 m (glaub ich mich zu erinnern)
Schluss sein.


Gruesse

Johannes

--
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From:Markus Sons
Subject:Re: 3 gleich große_Teile_eines_Tisches
Date:Sun, 07 Nov 2004 12:55:46 +0100
Johannes Lotz wrote:
> In der Physik
> wuerde mit dem Messen bei etwa 10^-44 m (glaub ich mich zu erinnern)
> Schluss sein.

Kann ich mir nicht vorstellen. Und wenn, dann wäre das bei einer
Tischkonstruktion völlig unsinnig, da schon das Wasserstoff-Atom, das
"kleinste" Atom, gerade mal einen Durchmesser von 10^-10 m hat. Der
Atomkern ist deutlich kleiner, er misst ca. 10^-15 m. Aber das alles ist
schon deutlich kleiner als die Kohlenstoffverbindungen von z.B. Holz.

Gruß
Markus
From:Johannes Lotz
Subject:Re: 3 gleich große Teile eines Tisches
Date:7 Nov 2004 15:38:32 GMT
On Sun, 07 Nov 2004 12:55:46 +0100, Markus Sons wrote:
>Johannes Lotz wrote:
>> In der Physik
>> wuerde mit dem Messen bei etwa 10^-44 m (glaub ich mich zu erinnern)
>> Schluss sein.
>
>Kann ich mir nicht vorstellen.
Kleiner Fehler meinerseits. Es sind 10^-35m und 10^-44s bei der in
theoretischen Physik die Raum-Zeit anfaengt zu fluktuieren was
damit zusammenhaengt dass das Gravitationsfeld jede renomierbare Theorie
zunichte macht.
Nach meinem Verstaendnist hoert hier also gewissermassen die Physik wie
wir sie verstehen auf.


>Und wenn, dann wäre das bei einer
>Tischkonstruktion völlig unsinnig, da schon das Wasserstoff-Atom, das
>"kleinste" Atom, gerade mal einen Durchmesser von 10^-10 m hat. Der
>Atomkern ist deutlich kleiner, er misst ca. 10^-15 m.
>Aber das alles ist
>schon deutlich kleiner als die Kohlenstoffverbindungen von z.B. Holz.
Meinetwegen, wir wollen uns hier nicht um ein paar ^-10 streiten.
Fakt ist, die Mathematik kann unendlich (klein), die Physik nicht.


Gruesse

Johannes

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From:Hans_W._Fastert
Subject:Re:3_gleich_große_Teile_eines_Tisches
Date:Sat, 06 Nov 2004 22:54:44
Hallo Christian,

hast Du es mal mit dem Strahlensatz probiert ?
Es geht doch relativ einfach:
An einer Ecke einen beliebigen Winkel antragen, auf dem freien Schenkel
drei-Mal die gleiche Strecke abtragen, Endpunkt und andere Ecke
verbinden und dann Parallelen zu dieser Geraden konstruieren. Diese
teilen dann eine Tischseite in drei gleichgroße Teile.

Gruß
Hans Fastert

Christian Bode schrieb in der newsgroup schule.mathe:
> Hallo,
>
>
>
> ein kurze, vielleicht simple Frage.
>
> Ein Tisch (z.B.) in 3 gleich große Teile zu teilen, ist eigentlich
> mathematisch unmöglich. Dazu müsste man den Tisch vermessen und der
> genaueste Maßstab ist der unendlich kleinste Maßstab. Stimmt das?
>
>
>
> Mal angenommen ich vermessen einen Tisch und dieser ist 12 cm breit
>(ein
> Tisch aus einer Puppenstube :-] ) so könnte ich diese in 3 Teile a 4 cm
> teilen. Wenn man aber davon ausgeht, das die Breite eines Tisches 100%
> entspricht und 3 Teile dann 3,3 Periode cm entsprechen, so ist es
>wiederum
> unmöglich einen Tisch aufzuteilen. Wo liegt hier der Denkfehler?
>
>
>
> Danke
>
> Christian Bode
>
>
>
--
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From:Gastfried von Korinth
Subject:Re: 3 gleich große Teile eines Tisches
Date:Sat, 6 Nov 2004 20:13:05 +0100
In article , 1stA@gmx.de wrote...
> Hallo,
>
>
>
> ein kurze, vielleicht simple Frage.
>
> Ein Tisch (z.B.) in 3 gleich große Teile zu teilen, ist eigentlich
> mathematisch unmöglich. Dazu müsste man den Tisch vermessen und der
> genaueste Maßstab ist der unendlich kleinste Maßstab. Stimmt das?
>
>
>
> Mal angenommen ich vermessen einen Tisch und dieser ist 12 cm breit (ein
> Tisch aus einer Puppenstube :-] ) so könnte ich diese in 3 Teile a 4 cm
> teilen. Wenn man aber davon ausgeht, das die Breite eines Tisches 100%
> entspricht und 3 Teile dann 3,3 Periode cm entsprechen, so ist es wiederum
> unmöglich einen Tisch aufzuteilen. Wo liegt hier der Denkfehler?

Es liegt kein Denkfehler vor.
Wenn wir davon absehen, daß natürlich jede Messung oder Konstruktion mit
Fehlern verbunden ist, kann man eine gegebene Strecke durch eine
einfache Konstruktion in3 oder 24 ode 37 oder ... Teile teilen.

Wenn man davon ausgeht, daß der Prozeß der tatsächlichen Konstruktion
fehlerbehaftet ist, wird die Frage aber sinnlos.
--
jb
   

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