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Wie leicht ist Esperanto zu erlernen

Wie leicht ist Esperanto zu erlernen  
Muhammad Selim
From:Muhammad Selim
Subject:Wie leicht ist Esperanto zu erlernen
Date:Tue, 30 Nov 2004 17:12:26 +0100
Hallo,

Auf einer Esperantoseite habe ich folgende Aussagen gefunden:

"Sprachwissenschaftler konnten u.a. in Schulversuchen eine relative
leichte Erlernbarkeit des Esperanto nachweisen: Schon 1933 erschien
ein Bericht der IALA (Internationale Hilfssprachenvereinigung)...

Darin beschreibt sie die Erfahrungen aus sieben Jahren Tests an
amerikanischen Schulen:

"Ein Durchschnittsabiturient wird nach 20 Unterrichtsstunden in der
Lage sein, gesprochenes und geschriebenes Esperanto besser zu
verstehen als Französisch oder Deutsch oder Italienisch oder
Spanisch nach 100 Stunden.

40 Stunden Unterricht und Übung werden einen Schüler der 7.
oder 8. Klasse in die Lage versetzen, Esperanto zu verstehen und
anzuwenden wie Französisch oder Deutsch nach 200 Stunden...

Fünf Stunden auf das Deutsche verbracht würden fast nichts
ergeben, während fünf Stunden für Esperanto ein gutes
Verständnis für Verbformen oder Pronomen verschaffen können oder eine
Vorstellung von der Grammatik als ganzes..."

Der Interlinguist Pro. Istvan Szerdahelyi stellte (1979) fest, dass
ungarische Schüler nur 30% eines festgesetzten Lernziels in
Russisch erreichten. Beim entsprechenden Lernstoff im Deutschen
waren es 40%, beim Englischen wurden (anfangs) 60% erzielt, beim
Esperanto 130%."


Quelle: Nach einem Faltblatt des Deutschen Esperanto-Bundes e.V.und
der Deutschen Esperanto-Jugend e.V. sowie der Broschüre "Freunde
in allen Erdteilen"

http://home.t-online.de/home/kaiser-altenburg/x/_kioestas.html

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Diese Artikel zeigen, dass die natürlichen Sprachen im Vergleich
zum einfach strukturierten Esperanto hinterherhinken und
mehr Mühe und Zeit veranschlagen.

Esperanto hat also erkennbare Lernvorteile, die auch quantifizierbar
sind. Für die Etablierung einer Plansprache in einer Gesellschaft
ist dies von großem Nutzen. Wer würde auch eine neue Sprache
lernen wollen, die genauso viel Einsatz oder noch mehr Anstrengungen
erfordert als die eigene Muttersprache ?

Ich vergleiche nun Esperanto mit Lingua Eurana:

Lingua Eurana, die Sprache Europas, sollte deshalb die
Vorzüge einer "leichten" Erlernbarkeit aufweisen. Ich bin
mir sicher, dass sie dieses Kriterium erreichen wird.

Die euranische Schrift hingegen ist nicht so schnell zu erlernen.
Hier überlege ich mir, wie man sie den Europäern näher
bringen kann.
Ein stures Pauken, wie dies in China und Japan tatsächlich
praktiziert wird, lehne ich ab, vielmehr müsste den Interessierten
ein Weg aufgezeigt werden, in die Gedankenwelt der Schriftzeichen
einzutauchen und ihre inhärente Logik zu erkennen und ihre
Ästhestik zu bewundern.

Wie ich in den Sprachen-Newsgroups erfahren habe, ist eine gewisse
Reserviertheit gegenüber der Zeichenschrift zu vernehmen und die
Argumente zu hören, dass die Europäer sie gar nicht wollten, da
die meisten ja auch nicht an einer europäischen Union interessiert
seien.

Neues und Neuerungen stoßen anfangs immer wieder auf
Widerstände oder Ablehnung, da ist noch viel Überzeugungsarbeit
zu leisten. Die Schaffung der Föderation von Euristan verlangt ein
völliges Umdenken und Weiterdenken im Bereich der Ökonomie und
Kultur, worunter auch die Sprache subsumiert wird. Gerade die Art
der Sprache sagt viel über das dahinter stehende Bewusstsein aus.
Lingua Eurana soll dies in seiner Struktur und Aussehen
reflektieren.

Deshalb genügt die Simplifizierung von sprachlichen Strukturen
nicht aus, die wir ja auch aus dem Englischen kennen. Soll etwa die
neue euristanische Kultur eine Imitation der angelsächsischen
Gesellschaftsform sein ? Da gibt es doch noch mehr.

Molla Muhammad Selim


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Website: Lingua Eurana
http://www.eurana.mynetcologne.de/
Yahoo Group:
http://groups.yahoo.com/group/eurana/
   

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